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Álvaro Bautista fehlt laut Paul Denning rund eine Sekunde auf die Spitze © Suzuki

Suzuki-Boss Paul Denning meint, dass sein Team erst die eigenen Hausaufgaben erledigen müsse, bevor man über Kundenteams nachdenken könne

Für Suzuki ist die Saison 2010 bislang in etwa so verlaufen wie das vergangene Jahr: gelegentliche Top-10-Platzierungen gehen mit Ausfällen und großen Abständen zur Spitze einher. Dennoch ist Teammanager Paul Denning davon überzeugt, dass man mit Grand-Prix-Veteran Loris Capirossi und MotoGP-Rookie Álvaro Bautista eine geeignete Fahrerpaarung aufweist, um sich aus dem Schlamassel zu befreien.

"Für uns ist es momentan die richtige Mischung, denn Álvaro gibt uns ein sehr präzises Feedback", so Denning gegenüber 'Crash.net'. Demgegenüber sei es allerdings keinem Fahrer möglich, mit Capirossis reichhaltiger Erfahrung mitzuhalten. "Álvaro ist ein Neuling und ich würde sagen, dass er im Laufe eines Rennens eine Sekunde langsamer ist als der Sieger."

Im Gegensatz zu den anderen Werksteams kann Suzuki ausschließlich auf die Erfahrungswerte seiner zwei Stammfahrer bauen. Yamaha, Ducati und Honda verfügen dagegen über eine Reihe an Satellitenteams. "Wenn Yamaha mit vier Fahrern testet, erhalten sie das Doppelte an Daten und Informationen", so Denning.

"Aber Suzukis Rennprogramm lässt die Unterstützung von Satellitenteams nicht zu. Unglücklicherweise haben wir gar nicht die Anlagen, um so etwas derzeit auf die Beine zu stellen. Um ehrlich zu sein müssen wir uns darauf konzentrieren, unser Motorrad und das Werksteam in die Nähe der Spitze zu bekommen, bevor wir uns Gedanken über die Unterstützung von Kundenteams machen können."

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