vergrößernverkleinern
Valentino Rossi schnappte Casey Stoner in letzter Sekunde die Bestzeit weg © Yamaha

Valentino Rossi ist im ersten Freien Training zum Grand Prix von Frankreich die Bestzeit gelungen - Casey Stoner auf Platz zwei, Jorge Lorenzo Dritter

Valentino Rossi hat sich am Freitagnachmittag in allerletzter Sekunde die Bestzeit im ersten Freien Training zum Grand Prix von Frankreich gesichert (1:34.402 Minuten). Der Weltmeister war in seiner letzten Runde rund eine Zehntelsekunde schneller als Casey Stoner, der bis dahin die Bestzeit hielt (1:34.508). In den ersten drei Sektoren des Bugatti-Circuit war Rossi noch langsamer als der Ducati-Pilot gewesen. Doch im finalen Abschnitt fand der Italiener plötzlich zwei Zehntel.

Im Gegensatz zum Le-Mans-Rennwochenende des vergangenen Jahres sind die äußeren Witterungsbedingungen diesmal perfekt: 28 Grad Luft- und 44 Grad Celsius Asphalttemperatur bedeuteten, dass sich die Piloten optimal auf die Qualifikation und das Rennen vorbereiten konnten. Wie zum Beweis kam am Freitag keiner der 17 Teilnehmer zu Sturz, alle Fahrer konnten ihr geplanten Trainingsprogramm durchziehen.

Hinter dem Führungsduo Rossi-Stoner platzierte sich wenig überraschend Vorjahressieger Jorge Lorenzo. Der Spanier war mit einer Rundenzeit von 1:34.542 nur unwesentlich langsamer als Stoner. Bester Honda-Pilot war dieses Mal Andrea Dovizioso (1:34.625). Der Italiener platzierte sich einen Rang vor seinem Teamkollegen Dani Pedrosa (1:34.989).

Die schnellsten 15 Fahrer des Feldes waren am Ende der einstündigen Sitzung nur durch 1,8 Sekunden voneinander getrennt. Lediglich die beiden Rookies Hiroshi Aoyama und Álvaro Bautista fielen etwas ab. Vom Japaner weiß man inzwischen, dass er zu Beginn eines Rennwochenendes gerne etwas langsamer angehen lässt. Bautista hat in Le Mans noch mit den Folgen seines Schlüsselbeinbruchs zu kämpfen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel