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Valentino Rossi setzte sich hauchdünn gegen die Konkurrenz durch © Yamaha

Valentino Rossi hat sich in Le Mans seine erste Pole-Position in dieser Saison gesichert - Jorge Lorenzo um 0,054 Sekunden geschlagen

Weltmeister Valentino Rossi hat sich in einem spannenden Qualifying am Samstagnachmittag die Pole-Position für den Grand Prix von Frankreich gesichert. Bei besten äußeren Bedinungen in Le Mans - Sonnenschein und 28 Grad Celsius Lufttemperatur - setzte sich der Yamaha-Pilot am Ende hauchdünn gegen seinen Teamkollegen Jorge Lorenzo durch (1:33.408 Minuten). Dem Mallorquiner fehlten schlussendlich nur 0,054 Sekunden auf seinen Rivalen.

Die Trainingssitzung war von zahlreichen Führungswechseln geprägt. So lagen neben Rossi und Lorenzo unter anderem auch Colin Edwards, Casey Stoner und Dani Pedrosa zwischenzeitlich an der Spitze des Zeitenklassements. Während Edwards am Ende auf Platz acht durchgereicht wurde (1:34.304), schnappte sich Pedrosa den letzten verbliebenen Platz in der ersten Startreihe (1:33.573).

Für Stoner blieb somit nur der vierte Startplatz (1:33.824). Der Australier ließ zwar nach rund der Hälfte der einstündigen Session zahlreiche Änderungen am Setup seiner Ducati vornehmen. Für einen Platz in der ersten Reihe sollte es für Stoner dennoch nicht reichen. Hinter ihm in Reihe zwei starten sein Teamkollege Nicky Hayden (1:33.834) und Lokalmatador Randy de Puniet (1:34.074). Der LCR-Honda-Pilot war damit erneut bester Fahrer eines Privatteams in der MotoGP.

Ben Spies nahm trotz großer Schmerzen an der Qualifikation teil. Der US-Amerikaner hatte sich bei einem Sturz im zweiten Freien Training am Samstagvormittag am linken Fuß verletzt. Zwar scheint entgegen erster Befürchtungen nichts gebrochen zu sein, allerdings beeinträchtigten die Schmerzen den Tech-3-Piloten. Am Ende sprang für ihn Startplatz zwölf heraus (1:34.920).

Das Teilnehmerfeld wurde kurz vor dem Start des Qualifyings um 13:55 Uhr Ortszeit auf 16 Fahrer reduziert. Álvaro Bautista musste nach seinem Sturz im zweiten Freien Training auf eine Teilnahme an der Qualifikation und am Rennen verzichten. Der Suzuki-Pilot hatte sich erst in der vergangenen Woche einer Operation an seinem gebrochenen Schlüsselbein unterzogen und litt am Freitag unter teils heftigen Schmerzen.

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