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Daniel Pedrosa möchte sich wieder vor Andrea Dovizioso setzen © Honda

Vor dem MotoGP-Rennen in Mugello genießt Andrea Dovizioso seine starke Position bei Honda - Dani Peedrosa ringt um Anschluss

Im Honda-Werksteam hat derzeit Italien einen Vorsprung auf Spanien - wer hätte das gedacht? Andrea Dovizioso hat sich mit zwei Podestplätzen aus den ersten drei Rennen auf Platz drei der Gesamtwertung gesetzt, Dani Pedrosa war zwar beim Heimspiel in Jerez stark, aber ließ sich zuletzt in Le Mans kurz vor dem Zielstrich überrumpeln: Von Nicky Hayden und ausgerechnet auch von Honda-Teamkollege Andrea Dovizioso.

"Wir kommen aus einer guten Position nach Mugello", sagt Dovizioso vor seinem Heimrennen. "Ich war in Le Mans stark, konnte auf das Podest fahren und war recht nahe an den Yamahas. Wenn ich im Qualifying besser werde, dann ist vielleicht sogar noch mehr drin. Es sieht also vor Mugello gut aus. Das Rennen ist für mich persönlich sehr wichtig. Die Strecke ist nicht nur schön, sondern auch sehr herausfordernd. Das macht es so besonders."

"Die Fans unterstützen uns dort immer sehr", freut sich der Italiener auf die heimische Kulisse. "Ich mag alles dort: die Leute, die Strecke, die Toscana, Florenz, das Essen - ich freue mich einfach. Ich erwarte viele Fans in einer speziellen Fankurve. Ich hoffe, dass ich denen allen eine gute Show liefern kann." Dovizioso hatte den Zuschauern schon im vergangenen Jahr Spaß bereitet. Bei schwierigen Bedingungen in Mugello führte er das Rennen zwischenzeitlich sogar an.

Eine ähnlich gute Stimmung wie der Italiener hätte Teamkollege Dani Pedrosa auch gern. "Aber man freut sich ohnehin immer auf Mugello, allein schon wegen der Atmosphäre", sagt der Spanier, der zuletzt teamintern an Boden verlor. "Es ist dort ähnlich wie in Spanien. Die Leute sind sehr leidenschaftlich, die Tribünen schon am ersten Tag gut gefüllt. Man kommt dann ganz schnell in die passende Stimmung für den Grand Prix."

"Wir müssen hart arbeiten und ein besseres Ergebnis holen als in Frankreich", stellt Pedrosa klar. "Wir arbeiten toll zusammen und passen das Bike bestmöglich an die Strecke an. Wenn alles passt, dann geht im Rennen auch etwas. Hoffentlich wird das in Italien der Fall sein. Ich bin in diesem Jahr fitter. Das ist wichtig, denn Mugello ist wegen der schnellen Richtungswechsel sehr anstrengend. Wir müssen maximal fokussiert sein und in jeder Session das Beste herausholen."

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