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Rauer Achterbahn: In Mugello werden die Reifen besonders angegriffen © Honda

Raue Strecke, Highspeed und harte Anbremszonen: In Mugello werden die Reifen strapaziert, entprechend hat Bridgestone die Mischungen ausgewählt

Die Berg- und Talbahn in Mugello ist nicht nur für die Fahrer eine echte Herausforderung, sondern auch für die Reifen. Der raue Streckenbelag auf dem Toskana-Kurs gilt allein schon als reifenmordend, dazu kommen lange Highspeed-Kurven kombiniert mit harten Anbremszonen. Dabei werden die schwarzen Gummis ziemlich strapaziert. Entsprechend hat Bridgestone die Mischungen für Mugello ausgewählt und bringt eine harte und eine Medium-Mischung mit nach Italien.

Brigdestone-Entwicklungschef Tohru Ubukata erklärt: "Mugello ist eine der schnellsten Strecken im Kalender und sie ist zimelich aggressiv zu den Reifen. Die Streckentemperaturen sind oft recht hoch und man ist hier schnell unterwegs, zudem ist das Layout technisch anspruchsvoll. Da es auch bergauf und bergab geht, lastet auch mehr Druck auf den Reifen, besonders beim Anbremsen. "Die Kurven Arrabbiata, Scarperia und Bucine sind entscheidend wenn man eine gute Runde fahren will", so Ubukata.

"Der Grip auf der Kante ist ebenfalls sehr wichtig, denn Mugello ist eine sehr flüssige Strecke und die Piloten fahren meistens auf den Seitenflächen der Reifen", fährt der Japaner fort. "Deshalb ist es sehr entscheidend, dass dort genügend Grip ist, damit die Fahrer das nötige Vertrauen in die Reifen und ein gutes Gefühl auf einer schnellen Runde haben."

Für Bridgestone stehen nun insgesamt stressige Wochen an. "Die Saison geht jetzt wirklich richtig los, sechs Rennen in acht Wochen und das ist eine sehr wichtige Phase für die Fahrer", erklärt Bridgestone-MotoGP-Projektleiter Hiroshi Yamada. Die Japaner müssen damit in den nächsten Wochen über 4.000 Reifen an die Teams verteilen: "Unsere Logistiker werden auf eine harte Probe gestellt."

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