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Valentino Rossi krümmte sich nach seinem Sturz vor Schmerzen © Yamaha

Valentino Rossi ist im zweiten Freien Training in Mugello schwer gestürzt - Bruch des rechten Schienbeins vermutet

Valentino Rossis Sturz hat das zweite Freie Training der MotoGP in Mugello überschattet. Der Weltmeister wurde 15 Minuten vor dem Ende der Trainingssitzung im Biondetti-S per Highsider von seiner Yamaha M1 geworfen und landete unsanft im Kiesbett. Rossi hielt sich sofort seinen rechten Knöchel und krümmte sich vor Schmerzen. Als er von der Streckenposten auf einer Trage in Sicherheit gebracht wurde, hatte Rossi seinen Helm bereits ausgezogen.

In den Fernsehbildern sah man einen vor Schmerzen schreienden Rossi. Die Zuschauer am Mugello Circuit verharrten in Stille, schauten gebannt auf die Videoleinwände und hörten den Schilderungen der Streckensprecher zu. Der Yamaha-Pilot wurde umgehend ins Streckenhospital gebracht. Ersten Meldungen zufolge zog sich der Italiener einen Bruch des rechten Schienbeins zu. Ein Start im Rennen wäre damit wohl ausgeschlossen.

Die Bestzeit am Samstagvormittag gelang Rossis Teamkollegen Jorge Lorenzo (1:49.282 Minuten). Der WM-Leader fuhr damit die bislang schnellste Rundenzeit des Wochenendes. Auf Platz zwei landete Lokalmatador Andrea Dovizioso (1:49.620), knapp vor seinem Honda-Teamkollegen Dani Pedrosa (1:49.701).

Trotz seines Sturzes hielt Rossi bis zum Ende des Trainings die viertschnellste Zeit (1:49.923). Casey Stoner kommt in Mugello nach wie vor nicht wirklich gut zurecht (6./1:50.233). Der Ducati-Pilot verbremste sich nach zehn Minuten am Ende der Start-Ziel-Geraden und musste einen Umweg durch das Kiesbett nehmen. Er kehrte allerdings unversehrt auf die Strecke zurück und konnte das Training fortsetzen.

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