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Jorge Lorenzo möchte seinen Vorsprung in der WM vergrößern © Yamaha

Jorge Lorenzo tut es Leid, dass sein größter Kontrahent und Teamkollege Valentino Rossi aufgrund einer Verletzung ausfällt

Angesichts des schweren Unfalls von Valentino Rossi im zweiten Freien Trainings am Samstagmorgen rückte das Ergebnis des MotoGP-Qualifyings am Nachmittag deutlich in den Hintergrund. Sämtliche Protagonisten äußerten sich in erster Linie zu Rossis Sturz und der womöglich langen Verletzungspause, die dem Weltmeister nun droht.

Rossis Teamkollege Jorge Lorenzo, der die Qualifiaktion als Zweiter abschloss (1:48.996 Minuten), bildete diesbezüglich keine Ausnahme. "Zunächst möchte ich sagen, dass ich mit Valentino fühle und es mir für ihn Leid tut", so der WM-Leader. "Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man verletzt ist - und das ist kein tolles Gefühl."

"Ich hoffe, dass er sich schnell erholt, denn die Meisterschaft ist ohne ihn nicht das Gleiche", so Lorenzo, der sich aber auch darüber im Klaren ist, was Rossis Ausfall für ihn bedeutet. "Nun haben wir die große Gelegenheit, eine große Lücke zu den anderen zu reißen. Wir müssen uns sehr stark fokussieren, konzentriert bleiben."

Lorenzo freut sich darüber, dass er an diesem Wochenende über ein gutes Renntempo verfügt. "Die Bridgestone-Reifen fühlen sich gut an und ich kann morgen sicherlich einen guten Kampf liefern. Wir haben heute ein paar gute Fortschritte gemacht und ich bin froh darüber, wie sich mein Motorrad hier in Mugello anfühlt."

Lorenzos Teammanager Wilco Zeelenberg war nach Rossis Sturz ebenfalls schockiert. "Jeder möchte ihn zwar schlagen, aber nur auf der Rennstrecke. Alle Fahrer und unsere Teammitglieder sind traurig, dass er so starke Schmerzen hat und nicht Rennen fahren kann", so Zeelenberg.

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