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Kämpfer Capirex: Loris Capirossi will sich vor heimischer Kulisse nach vorn arbeiten © Suzuki

Für Suzuki endet die Qualifikation in Mugello enttäuschend: Loris Capirossi nach starkem Freitag nur Zwölfter, Àlvaro Bautista auf Platz 16

Loris Capirossi hatte am Freitag im Freien Training eine starke Leistung gezeigt, war gestürzt und hatte sich kämpferisch wieder aufgerappelt. Doch am Samstag war der Mugello-Zauber plötzlich verflogen. Das lag weniger am italiensichen Dauerrenner als vielmehr an der Technik. "Es war hart", beschreibt Capirossi nach Platz zwölf in der Qualifikation.

"Das gute Setup vom Vormittag funktionierte bei den wärmeren Temperaturen am Nachmittag nicht mehr", klagt der Italiener. "Hinzu kam, dass wir Probleme mit dem einen Bike hatten und ich es nicht benutzen konnte. Wir haben es versucht, aber es hat nicht geklappt. Im Warmup müssen wir uns etwas einfallen lassen. Meine Startposition ist furchtbar, aber ich kann es besser. Ich werde im Rennen Vollgas geben, um es zu beweisen!"

"Das ist Mugello", hakt Teamchef Paul Denning die Enttäuschung ab. "Wir kennen Loris. Er wird morgen im Rennen 23 Runden lang kämpfen und eine gute Show liefern." Ein Kampf wird der Grand Prix auch für Àlvaro Bautista, der nach wie vor unter starken Schmerzen leidet. "Ich kämpfe im Rennen eher gegen den Schmerz als gegen andere Fahrer", so der spanische Rookie nach Platz 16 in der Qualifikation.

"Ich bekomme die schnellen Richtungswechsel einfach nicht hin. Dafür bräuchte ich mehr Kraft, die ich in der linken Seite aber nicht habe", berichtet Bautista. "Ich muss meinen gesamten Körper einsetzen, was sehr anstrengend ist. Ich werde im Rennen alles versuchen und will unbedingt ins Ziel kommen. Wenn ich das schaffe, dann sind vielleicht sogar Punkte drin."

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