vergrößernverkleinern
Rennspeed fehlt: Nicky Hayden ist mit seinem guten Startplatz nicht zufrieden © Ducati

Casey Stoner und Nicky Hayden fahren für Ducati auf die Startplätze drei und vier - Am Rennspeed muss dringend noch gearbeitet werden

Mit den Plätzen drei und vier sollte man bei Ducati eigentlich zufrieden sein können. Casey Stoner kann nach Pech und Pleiten in der bisherigen Saison einen neuen Angriff auf Sieg fahren, Nicky Hayden hat als Vierter eine sehr gute Ausgangsposition in der zweiten Startreihe. Aber dennoch ist die Stimmung im Lager des italienischen Werksteams nicht allzu gut. Man sorgt sich um den Rennspeed beim Heimspiel.

"Wir haben viele Probleme, viel Arbeit vor uns", so der Australier direkt nach dem Qualfiying gegenüber 'Sport1'. Die Enttäuschung war dem Ex-Weltmeister deutlich anzumerken. "Es war eine super Runde, ganz präzise und ohne Fehler. Aber es bringt nichts, in der ersten Reihe zu stehen, wenn man später das Tempo nicht mitgehen kann", bringt Stoner seinen Frust zum Ausdruck.

Nach der ersten Analyse mit den Technikern fällt die Bilanz sogar noch verheerender Aus. "Uns fehlen mindestens sechs Zehntelsekunden", erklärt Stoner. "Wir haben viel ausprobiert, sind sogar auf die Gabel vom Vorjahr zurückgegangen, mit der ich ein gutes Gefühl hatte. Wir müssen nun versuchen, das Bike zum besseren Einlenken zu bringen. Es muss auch auf den Bodenwellen besser werden. Aber wir sind in der ersten Reihe grundsätzlich in einer guten Position. Sollten wir im Warmup etwas finden, dann sieht es vielleicht gut aus."

Auch Teamkollege Hayden strahlte nicht über das gesamte Gesicht - trotz Platz vier. "Ich musste alles geben. Im vergangenen Jahr habe ich mich für Ducati ganz hinten qualifiziert. Bevor so etwas nochmal passiert, lege ich mich lieber in den Kies - so bin ich daran gegangen", erzählt der Amerikaner. "Über die Bodenwellen müssen wir besser werden. Zum Glück haben wir einen starken Motor. Das wird im Rennen helfen."

Während er sich für die heimischen Ducati-Fans ein tolles Rennen wünscht, fühlt Hayden auch mit den vielen Rossi-Anhängern. "Er ist gut für den Sport. Auch wenn er uns oft das Leben schwer macht, wird er von allen Fahrern respektiert. Niemand wünscht einem Kollegen solche Schmerzen. Es tut mir für ihn und seine Fans sehr leid. Ich wünsche ihm, dass er schnell wieder gesund wird."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel