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Marco Simoncelli kann mit Startplatz zwei in Mugello ansatzweise zufrieden sein © Honda

Marco Melandri und Marco Simoncelli müssen sich im Grand Prix in Mugello aus dem grauen Mittelfeld nach vorne Kämpfen: Startplätze zwölf und 13 für Gresini

Für Gresini ist der Grand Prix in Mugello besonders wichtig. Fausto Gresini hat sein MotoGP-Team für die Saison 2010 als "italienische Nationalmannschaft" aufgestellt, entsprechend will man vor heimischer Kulisse glänzen. Doch im Qualifying gelang dies nicht. Marco Simoncelli machte als Zwölfter zwar leichte Fortschritte, aber der erfahrene Teamkollege Marco Melandri enttäuschte mit Rang 13.

"Das war wirklich übel", so Melandri nach der Zeitenjagd. "Seit wir hier in Mugello angekommen sind hat es nicht einen einzigen Fortschritt gegeben. Es ging schlecht los und wurde sogar noch schlimmer. Das Rennen wird schwierig. Wir versuchen im Warmup noch etwas. Aber ich habe kein Vertrauen. Unter solchen Bedingungen kann man dann kaum um die Top Sechs kämpfen", meint der Italiener, der über ein instabiles Vorderrad klagt.

"Wir sehen etwas Licht am Ende des Tunnels", sagt Simoncelli, der wenigstens etwas voran kam. "Hoffentlich können wir noch etwas mehr zulegen. Ich bin zufrieden. Wir werden uns in der Technikbesprechung einen Plan für das Warmup zurecht legen. Dann hoffen wir darauf, noch ein paar Zehntelsekunden finden zu können. Natürlich fehlt mit Valentino nun etwas die Würze. Ich habe noch nie ein Rennen erlebt, wo er gefehlt hat. Ich wünsche ihm eine schnelle Genesung!"

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