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Daniel Pedrosa sorgte für den ersten Honda-Sieg des Jahres 2010 © Honda

Großer Jubel in der Werksmannschaft von Honda: Dani Pedrosa holt den ersten Saisonsieg, Andrea Dovizioso steht beim Heimspiel auf dem Podium

Honda ist zurück. Nach einer schwierigen Saisonvorbereitung hatte sich bereits in Jerez angedeutet, dass die Japaner wieder Tempo aufnehmen. In Abwesenheit von Superstar Valentino Rossi konnten sie dies beim Grand Prix in Mugello eindrucksvoll auf der Strecke beweisen. Dani Pedrosa holte sich nicht nur den ersten Saisonsieg, sondern markierte auch den ersten Sieg eines Piloten, der keine Yamaha zur Verfügung hat.

Der Spanier setzte sich augenscheinlich locker von Jorge Lorenzo ab und geriet in Mugello nie ernsthaft in Gefahr. "Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, endlich mal wieder zu siegen", freut sich Pedrosa, der in der Gesamtwertung nun auf Platz zwei liegt. "Alle haben hart gearbeitet, wir haben sehr schwierige Wochen hinter uns. Das gesamte Team verdient diesen Erfolg."

"Ich hatte heute ein tolles Gefühl mit dem Bike. Vor allem zu Beginn des Rennens, als ich sofort eine Lücke aufmachen konnte", freut sich der Honda-Pilot. "Es ist wichtig, dass wir gerade jetzt wieder nach vorne gekommen sind. Es gibt nun eine kurze Pause und anschließend drei Rennen direkt hintereinander. Nun geht es nach Silverstone, auf eine legendäre Strecke. Ich hoffe, dass wir unsere Form halten können und dort besseres Wetter ist als in Donington."

"Ich möchte mich noch bei den Fans bedanken, die Valentino in dieser Zeit so sehr unterstützen", fügt Pedrosa hinzu. "Wir alle wissen, dass er gerade sehr harte Zeiten durchmacht." Für Pedrosa war es gleich ein doppelter Sieg. Er war nicht nur Erster im Mugello-Rennen, sondern er konnte sich teamintern auch wieder besser positionieren.

Andrea Dovizioso konnte das Tempo seines Teamkollegen am Sonntag nicht mitgehen. Der Italiener kam direkt hinter Lorenzo als Dritter über die Linie. "Es ist super, beim Heimspiel auf dem Podest stehen zu dürfen. Das Podium konnte ich mir bisher immer nur im TV anschauen", erklärt der Lokalmatador. "Ich wollte an Lorenzos Hinterrad bleiben. Ich hatte die Hoffnung, ich könnte ihn in der letzten Runde noch schnappen. Aber das hat nicht geklappt."

"Wir sind der Spitze nähergerückt, aber noch nicht ganz am Ziel. Wir müssen weiterarbeiten, damit auch ich bald um Siege kämpfen kann", so Dovizioso. "Dani gratuliere ich. Er hatte ein unglaublich gutes Tempo. Das gibt uns zusätzliche Motivation auf dem Weg zum nächsten Schritt, der uns dann hoffentlich ganz an die Spitze führen wird. Aber drei Podestplätze in der ersten Phase der Saison sind für mich kein schlechtes Ergebnis."

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