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Ben Spies fuhr in Mugello ein starkes Rennen und wurde am Ende Siebter © Bridgestone

Nach dem Höhenflug im Qualifying folgte für Colin Edwards im Rennen der Absturz: Platz 13 und körperliche Probleme - Ben Spies Siebter

Das Tech-3-Team war am Sonntag mit recht hohen Erwartungen in den Großen Preis von Italien gestartet. Nach Colin Edwards' tollen fünften Platz in der Qualifikation erhoffte man sich im Yamaha-Kundenteam ein mindestens ebenso gutes Ergebnis im Rennen. Doch es war Ben Spies, der als Siebter die Ehre der Equipe rettete. Edwards kam als Vorletzter ins Ziel.

"Ben hat einen wirklich tollen Job gemacht und es ist schade, dass er sich nicht in die aufregende Kampfgruppe um Platz vier hineindrängen konnte", so Teamchef Hervé Poncharal. "Er tat alles, was er konnte. Aber ich denke, es war offensichtlich, dass er auf der Geraden ein Geschwindigkeitsproblem hatte und das hat ihm nicht geholfen."

"Die Top 10 waren das Ziel, also bin ich mit dem siebten Platz ziemlich zufrieden", so Spies, dem am Ende 2,8 Sekunden auf den sechsten Platz fehlten. "Ich habe versucht, so lange wie möglich so nah wie möglich dranzubleiben, nur für den Fall, dass etwas passiert. Ich hatte halt gehofft, dass die Gruppe aufbrechen würde und ich einen von ihnen einkassieren könnte, aber sie blieben beisammen."

Edwards wurde dagegen nach einem schlechten Start Position für Position nach hinten durchgereicht. Im Ziel hatte er als 13. satte 31 Sekunden Rückstand auf Héctor Barberá. "Das Motorrad hat gut funktioniert. Es geht gut um die Ecken, es bremst gut und hat eine gute Traktion. Aber ich kann unter diesen Bedingungen nicht fahren", so Edwards.

Tatsächlich kletterte das Thermometer am Sonntagnachmittag auf 32 Grad Celsius - offenbar zu viel für den Texaner. "Ich fühlte mich schon früh im Rennen müde." Dazu kamen Muskelbeschwerden im Arm. "Ich benötigte deswegen ein paar Spritzen. Aber ich war von meiner besten körperlichen Verfassung entfernt - und das nicht nur deswegen. Ich kann mich bloß bei Tech-3-Yamaha entschuldigen."

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