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Yamaha wird wohl eine ganze Weile ohne Valentino Rossi auskommen müssen © Yamaha

Ex-Weltmeister Kevin Schwantz geht davon aus, dass sich Valentino Rossi ausreichend Genesungszeit nehmen wird

Kaum ist Valentino Rossi operiert, beratschlagen die MotoGP-Experten in aller Welt über die mögliche Dauer der Verletzungspause des Weltmeisters. Rossi selbst betonte bereits am Sonntag, dass für ihn die vollständige Genesung absolute Priorität genieße. "Es wird Zeit brauchen, doch wichtig ist, dass ich einhundert Prozent fit zurückkehre", verkündete der Yamaha-Pilot von seinem Krankenbett in Florenz.

"Er hat keine Eile", findet auch Ex-Weltmeister Kevin Schwantz, der 1995 nach einer von zahlreichen Stürzen und Verletzungen geprägten Saison seine Karriere beendete. "Die Meisterschaft wurde mehr oder weniger entschieden", wird Schwantz von 'Autosport' zitiert. Zumindest hätten sich die Prognosen aller Beteiligten durch Rossis Ausfall geändert.

Rossis Crewchief Jeremy Burgess sieht die Sache ganz ähnlich. "Für uns ist die Meisterschaft in diesem Jahr vorüber, also gibt es keinen Grund, die das Tempo der Genesung zu forcieren", so der erfahrene Australier gegenüber 'GPWeek'.

Ob das Yamaha-Werksteam einen Ersatzmann bestimmt, ist laut Rossis Teammanager Davide Brivio noch nicht entschieden. "Wir werden einige Meetings mit Yamaha einberufen, um diese Situation zu besprechen und zu entscheiden, wie wir in dieser ungewöhnlichen Situation weiter verfahren. Bislang gab es noch keine Entscheidung", so Brivio gegenüber 'motogp.com'.

Normalerweise muss jedes Team einen Fahrer innerhalb von drei Rennen ersetzen. Dies gelte jedoch nicht im Falle einer Verletzung. "Es ist seltsam in Verbindung mit Valentino über einen Ersatz zu sprechen", so Brivio weiter. "Aber wir werden versuchen, die beste Lösung zu finden."

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