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Springt Valentino Rossi bereits im August wieder auf seine Yamaha M1? © Yamaha

Valentino Rossis Crewchief Jeremy Burgess glaubt, dass der derzeit verletzte MotoGP-Weltmeister schon in Brünn wieder am Start sein könnte

Nach seinem schweren Sturz im freien Training zum Grand Prix von Italien in Mugello will Superstar Valentino Rossi wieder so schnell wie möglich zurück aufs Motorrad. "Wenn alles gut verläuft, werden wir Valentino wieder am 15. August in Brno sehen. Er könnte es vielleicht sogar für den Grand Prix in Laguna Seca schaffen, aber es gibt keinerlei Druck", so Rossis Chefmechaniker Jeremy Burgess.

Rossi war im Freien Training zum Grand Prix von Italien am Samstagmorgen per Highsider gestürzt. Offenbar war der Hinterreifen seiner Yamaha noch nicht auf der richtigen Betriebstemperatur. Zudem fuhr der Weltmeister kurz vor seinem Unfall deutlich langsamer als üblich, um Héctor Barberá aus dem Weg zu gehen. Als Rossi dann wieder auf sein normales Tempo beschleunigen wollte, war der Bridgestone-Reifen zu stark abgekühlt und bot nicht ausreichend Haftung.

Rossi ist nicht der erste MotoGP-Pilot, dem in dieser Saison ein derartiges Missgeschick unterlaufen ist. In Le Mans stürzten Ben Spies, Álvaro Bautista und Mika Kallio jeweils in ihren ersten Runden des zweiten Freien Trainings am Samstagmorgen. Sowohl in Le Mans als auch in Mugello war die Asphalttemperatur am Morgen deutlich niedriger als am Freitagnachmittag zuvor.

Wenn die Reifen erstmal auf Temperatur seien, funktionierten sie "unglaublich", bestätigt Ben Spies. "Aber sie aufzuwärmen wenn sie neu sind, ist sehr heikel", so der Tech-3-Pilot gegenüber 'Motor Cycle News'. Rossis Teamkollege Jorge Lorenzo hat ähnliche Erfahrungen gemacht. "Der Bridgestone ist ein ausgezeichneter Reifen, aber jedes Mal, als ich in der MotoGP stürzte, stürzte ich auf kalten Reifen", so der Mallorquiner, der dieses Problem nun gegenüber Bridgestone ansprechen wolle.

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