vergrößernverkleinern
Zwangspause: Valentino Rossi will bei seiner Genesung nichts überstürzen © Yamaha

Valentino Rossi spricht im Teaminterview erstmals über seinen Sturz, seine Verletzung, die Dauer seiner Zwangspause und den Rat von Mark Webber

Valentino Rossi konnte heute das Krankenhaus in Florenz verlassen, in dem sein gebrochenes Bein zweimal operiert wurde. Der Yamaha-Star konnte in die Heimat zurückkehren und wird ab sofort von den Ärzten des Krankenhauses in Cattolica behandelt. Im Teaminterview mit Yamaha spricht der italienische Superstar über den Genesungsverlauf, den genauen Unfallhergang, die Dauer seiner Zwangspause, worüber er sich nun am meisten ärgert und Ratschläge von Formel-1-Pilot Mark Webber.

Frage:

Frage:

Frage:

"Ich hatte einen frischen Reifen drauf und bin zwei Runden gefahren. Dann bin ich etwas langsamer gefahren, weil Héctor Barbera hinter mir war. Als ich zurück auf die Ideallinie bin, kam Dani Pedrosa an. Ich wollte auch ihm keine Probleme bereiten, also bin ich noch einmal zur Seite gefahren. Aber als ich wieder Gas gegeben habe, ist es plötzlich und unerwartet passiert. Sieben Sekunden haben gereicht, um die Reifentemperatur drastisch fallen zu lassen. Es war mein Fehler."

Frage:

Frage:

"Ich weiß, dass ich nächstes Jahr ein Bike haben werde und ich muss mein Comeback nicht überstürzen, nur um irgendetwas zu beweisen. Selbst wenn ich nur vier Rennen verpasse, könnte ich nicht zurückkommen und den Titel gewinnen. Es ist besser, vorsichtig zu sein, die Reha so gut wie möglich zu Ende zu machen und danach noch viele weitere Jahre Rennen zu bestreiten. Ich habe von vielen anderen Sportlern gehört - sehr vielen sogar - denen es genauso gegangen ist. Ein Beispiel: Mark Webber hat mich angerufen. Er hatte einen verschobenen Bruch im rechten Bein. Er hat mir geraten, sehr geduldig zu sein. Er sagte, dass es Momente geben kann, in denen ich mich nicht wohl fühlen werde, aber das die Genesung am Ende garantiert ist."

Frage:

"Falls die Frage aber auf 2011 abzielt: Dieser Unfall wird keinerlei Einfluss auf meine Entscheidung für das nächste Jahr haben. Der vergangene Samstag hat nichts geändert. Ich habe jetzt nur ein gebrochenes Bein! Das Ergebnis von 2010 hat bei meinen Entscheidungen für die Zukunft nie eine Rolle gespielt."

Frage:

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel