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Jorge Lorenzo kennt Silverstone bislang bloß von der Playstation © Bridgestone

Jorge Lorenzo kennt zwar die Strecke in Silverstone nicht, hat sich aber ein besseres Rennen als zuletzt in Mugello vorgenommen

Am kommenden Wochenende feiert Silverstone sein Comeback in der Motorrad-Weltmeisterschaft. Zum ersten Mal seit 1986 fungiert der ehemalige Militärflugplatz an den Grenzen von Northamptonshire und Buckinghamshire als Schauplatz eines Motorrad-Grand-Prix. Doch mit der Strecke, auf der zuletzt Wayne Gardner triumphierte, hat der mehrfach umgebaute Kurs inzwischen nichts mehr gemein.

Jorge Lorenzo erwägt deshalb, die Strecke am Donnerstag mit dem Motorroller abzufahren. "Ich tue das nicht immer, aber ich denke, dass es wichtig ist, denn ich habe den Kurs bislang nur auf der Playstation gesehen und er hat sich recht stark verändert", so der Yamaha-Pilot. "Es ist wieder mein Ziel, aufs Podium zu fahren. Nach Mugello war ich enttäuscht und ich möchte in England ein besseres Rennen fahren."

Lorenzo absolviert im Vorfeld des Britischen Grand Prix ein abwechslungsreiches Reiseprogramm. "Vergangene Woche war ich auf der Isle of Man, um die TT zu sehen. Das war eine unglaubliche Erfahrung. Ich bin sogar eine Runde gefahren, aber recht langsam. Am Mitwoch besuche ich für eine Pressekonferenz den Lord's Cricket Club. Das wird das erste Mal sein, dass ich Cricket sehe, denn wir spielen es nicht in Spanien."

Teammanager Wilco Zeelenberg freut sich aus einem ganz besonderen Grund auf das kommende Rennwochenende in Silverstone, "denn ich bin dort selbst gefahren, als ich jünger war". Der Niederländer ist optimistisch, was Yamahas Chancen betrifft. "Es sieht so aus, als sei die Strecke gut für unser Motorrad, also freuen wir uns auf den Freitag."

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