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Loris Capirossi hat schon viel gesehen, die Strecke in Silverstone aber noch nicht © Suzuki

Während Álvaro Bautista die neue Rennstrecke von Silverstone immerhin schon einmal gesehen hat, freut sich Loris Capirossi auf eine neue Erfahrung

Spätestens seitdem Loris Capirossi beim Saisonauftakt in Katar die 300er-Marke in Sachen Grand-Prix-Starts geknackt hat, wurde viel über den 37-jährigen Italiener geschrieben. Die meisten Artikel drehten sich dabei um die reichhaltige Rennerfahrung, die Capirossi im Laufe seiner nunmehr 20-jährigen Grand-Prix-Karriere gesammelt hat. Doch so einen Satz hat man von dem dreifachen Weltmeister schon lange nicht mehr gehört: "Ich bin wirklich aufgeregt, denn es ist so eine berühmte Strecke und ich bin dort noch nie Rennen gefahren."

Capirossi meint damit den Rennkurs von Silverstone, auf dem die Motorrad-Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende zum ersten Mal seit 1986 gastiert. Die Strecke wurde in den vergangenen Monaten umfassend renoviert und um einen neuen Abschnitt zwischen Abbey und Luffield erweitert.

"Ich mag es, an neue Strecken zu kommen, denn es ist immer gut, etwas neues zu lernen", so Capirossi. "Sie wird sehr schnell sein und wir gehen davon aus, dass wir dort einer der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeiten der Saison sehen werden. Wir sind in hoffnungsfroher Stimmung, denn wir denken, dass unser Motorrad zum Kurs passt."

Bevor Capirossi nach Silverstone reiste, stattete er der TT auf der Isle of Man einen Besuch ab. "Dieser Ort ist unglaublich! Ich habe schon Fernsehaufnahmen gesehen, aber nichts bereitet einen auf den TT-Kurs vor. Die Oberfläche ist viel welliger, als ich es erwartet hatte, und wenn man die Geschwindigkeiten sieht, mit denen die Jungs hier fahren, ist es einfach verblüffend. Ich habe schon einmal gesagt, dass diese Jungs verrückt sind, und das denke ich immer noch."

Bautista ist fitter als zuletzt

Teamkollege Álvaro Bautista hat die Zeit seit dem Rennen in Mugello vornehmlich zur Regeneration genutzt. "Ich fühle mich jetzt gesünder und stärker", so der Spanier. "Ich freue mich darauf, in England konkurrenzfähiger zu sein als ich es Italien gewesen bin. Es ist ein sehr wichtiges Rennen, denn es ist das Heimrennen des Teams."

Bautista hat die umgebaute Rennstrecke immerhin schon einmal in Augenschein nehmen können. "Ich war von der gesamten Anlage sehr beeindruckt. Es wird Stellen geben, an denen man überholen kann, und es wird auch sehr schnell zugehen. Das sollte Spaß machen. Ich hoffe bloß, dass wir den Fans eine gute Show bieten können und ein gutes Rennen haben werden."

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