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In Silverstone kommt einmal mehr der asymmetrische Hinterreifen zum Einsatz © Bridgestone

Da die MotoGP noch nie auf der neuen Rennstrecke von Silverstone gefahren ist, muss sich Bridgestone auf alternative Informationsquellen stützen

Die Premiere des neuen Grand-Prix-Kurses von Silverstone stellt nicht nur sämtliche Fahrer und Teams vor eine neue Herausforderung, sondern auch die Reifenlieferanten. Da keine verlässlichen Daten aus dem Vorjahr existieren, kann Bridgestone nur vermuten, welche Reifenmischungen auf den Kurs in Northamptonshire passen könnten.

Durch das wie immer nur schwer vorhersehbare britische Wetter und die unterschiedlichen Asphaltoberflächen - die alten Streckenabschnitte sollen angeblich wesentlich welliger sein als die kürzlich gebauten - wird die Wahl der richtigen Reifen zusätzlich erschwert. Glücklicherweise kann Bridgestone auf Daten zurückgreifen, die man in der Formel 1 gesammelt hat.

"Obwohl Silverstone im vergangenen Jahr modifiziert wurde, verfügen wir über zahlreiche gute Erfahrungswerte aus unseren Formel-1-Aktivitäten", so Entwicklungsmanager Tohru Ubukata. "Wir können diese Daten nutzen, um abzuschätzen, wie sehr der Kurs unsere Reifen fordern wird."

Bridgestone hat sich entschlossen, sowohl bei den Vorder- als auch den Hinterreifen die mittelharte und die harte Mischung nach Silverstone mitzubringen. Da die Strecke aus acht Links- und zehn Rechtskurven besteht, wird die rechte Flanke der Reifen stärker beansprucht werden. Deshalb kommt am Wochenende mal wieder der asymmetrische Hinterreifen zum Einsatz.

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