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Dani Pedrosa und Randy de Puniet waren im zweiten Training am schnellsten © Honda

Gleich vier Stürze prägten das zweite Freie Training in Silverstone, in dem Dani Pedrosa vor Randy de Puniet und Jorge Lorenzo Bestzeit fuhr

Im gestrigen Training hatte Dani Pedrosa noch großen Rückstand auf die Spitze, doch der Repsol-Honda-Pilot kündigte selbstbewusst an, dass er sich heute sicher steigern kann. Das scheint er in die Tat umzusetzen, denn die abschließende Session am Samstagmorgen beendete er in 2:04.944 Minuten als Schnellster.

Silverstone präsentierte sich in trockenem Zustand, allerdings zogen im Laufe der 60 Minuten immer mehr Wolken auf. Zunächst lag Casey Stoner lange in Führung, der Ducati-Werksfahrer fiel bis zum Schluss aber noch auf Rang vier zurück. Auf Pedrosa fehlte ihm gut eine halbe Sekunde. Dazwischen reihten sich Überraschungsmann Randy de Puniet (LCR-Honda/+0,297) und Jorge Lorenzo (FIAT-Yamaha/+0,404) ein.

Andrea Dovizioso (Repsol-Honda/+0,650) wurde Fünfter, obwohl er nach zwölf Minuten der erste Fahrer war, der in den Kies greifen musste. Der Italiener verlor beim Anbremsen die Front und zwang auch den nachfolgenden de Puniet zu einem Ausritt über die Wiese. Ebenfalls zu Sturz kamen Héctor Barberá (Aspar-Ducati/12.), Ben Spies (Tech-3-Yamaha/11.) und Marco Simoncelli (Gresini-Honda/9.). Spies wurde anschließend ins Medical-Center gebracht, ist aber unverletzt.

Nicky Hayden (Marlboro-Ducati) scheint langsam einen Rhythmus zu finden und positionierte sich vor dem Qualifying als Sechster, unmittelbar vor Marco Melandri (Gresini-Honda). Enttäuschend hingegen einmal mehr das Rizla-Suzuki-Team: Álvaro Bautista wurde mit 4,025 Sekunden Letzter, Loris Capirossi (+3,109) Vorletzter. Dabei hatte sich Teamchef Paul Denning gerade für das Heimrennen eine Steigerung gewünscht...

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