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Jorge Lorenzo hielt dem angeblichen Druck stand und schnappte sich die Pole © Yamaha

Jorge Lorenzo pfeift auf den Druck und schnappt sich in Silverstone seine erste Pole-Position dieser Saison

In den vergangenen Tagen war viel von dem zusätzlichen Druck zu lesen, der nach Valentino Rossis Beinbruch nun auf Jorge Lorenzo laste. Doch der Mallorquiner hat die schwierige Aufgabe, alleine die Fahnen des Yamaha-Werksteams hochzuhalten, bislang gut gemeistert. Lorenzo setzte sich in der Qualifikation zum Grand Prix von Großbritannien am Samstagnachmittag durch und steht am Sonntag zum ersten Mal in dieser Saison auf der Pole-Position.

"Darüber bin ich sehr glücklich, aber ich bin noch glücklicher über die Tatsache, dass ich mich auf meiner M1 heute Nachmittag so gut gefühlt habe", so der WM-Leader anschließend. "Es ist wirklich wichtig, für das Rennen in der ersten Startreihe zu stehen, denn so haben wir beste Chancen auf eine weitere Podiumsplatzierung."

"Heute haben wir 18 Runden hintereinander auf den harten Reifen gedreht und danach noch einmal acht auf den weichen", so Lorenzo weiter. "Das ist ein gutes Zeichen, denn die Strecke war heute recht kalt und es hat einige Zeit gedauert, auf die richtige Temperatur zu kommen. Wir müssen also bezüglich unserer Reifenwahl abwarten, wie das Wetter sein wird", so Lorenzo, der vor allem hofft, dass es trocken bleibt.

Teammanager Wilco Zeelenberg freute sich ebenfalls über die Pole-Position seines Fahrers. "Jorge hat in den ersten 13 oder 14 Runden sehr hart gearbeitet, um die Strecke besser kennenzulernen und sich ans Limit heranzutasten. Das hat sich für ihn ausgezahlt", findet Zeelenberg. "De Puniet und Pedrosa waren schnell, aber sie sind beide gestürzt. Jorge war schnell und kam sicher an."

Zeelenberg ist sich darüber im Klaren, dass es für die Pole-Position noch keine WM-Punkte gibt. "Wir müssen abwarten und sehen, was der morgige Tag bringt. Aber es ist schön, einen Fahrer zu haben, der fit ist und schnelle Rundenzeiten fährt." Dazu käme ein Motorrad, das konstant gut sei. "Wir erhoffen uns ein weiteres gutes Rennen", so der Teammanager abschließend.

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