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Jorge Lorenzo: Platz eins in Silverstone, Platz eins in der Meisterschaft © Yamaha

Während Jorge Lorenzo seinen Vorsprung in der Meisterschaft ausbauen konnte, freuten sich Andrea Dovizioso und Ben Spies über ihre Podestplätze

Jorge Lorenzo war nach seinem Sieg in Silverstone überglücklich. "Heute ist für uns ein großartiger Tag. Nicht nur im Hinblick auf die Meisterschaft, sondern auch, weil ich sehr gut gefahren bin", so der Yamaha-Pilot auf der offiziellen Pressekonferenz nach dem Rennen. "Ich habe mich auf dem Motorrad von Anfang an wohl gefühlt."

Der Mallorquiner hat seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft auf 37 Zähler ausgebaut. "Ich hatte nicht erwartet, dass ich schon zu Beginn des Rennens diesen großen Abstand würde herausfahren können. Die anderen Fahrer hatten etwas mehr zu kämpfen als wir", vermutet Lorenzo. "Ich hoffe, wir können so weitermachen."

Andrea Dovizioso war als Zweiter einmal mehr bester Honda-Pilot. "Gegen Rennmitte hatte ich gesehen, dass mehrere Fahrer zu mir aufschließen konnten, also habe ich versucht, hundert Prozent zu geben, um nicht in der letzten Runde in einen großen Positionskampf verwickelt zu werden", so der Italiener.

"Ich bin über den zweiten Platz sehr glücklich, denn dadurch rücke ich auch auf die zweite Position in der Meisterschaft vor", so Dovizioso weiter. "Wir waren heute stark, auch wenn Lorenzo für uns zu schnell war. Ich freue mich für das Team und möchte mich bei allen bedanken."

Der drittplatzierte Ben Spies schnappte sich erst kurz vor Schluss den letzten Podestplatz. "Als ich gesehen hatte, dass ich schnell genug sein würde, um um das Podium kämpfen zu können, habe ich versucht, die Reifen so gut es geht zu schonen", so der Tech-3-Pilot. "Fünf Runden vor Schluss hat de Puniet einen Fehler gemacht und da kam ich an ihm vorbei."

"Dann hatte ich das Treppchen vor Augen und drei Runden vor dem Ziel habe damit angefangen herauszufinden, wo es möglich sein könnte, Nicky zu überholen", so Spies weiter. "In der letzten Runde haben wir über mehrere Runden gekämpft - es war ein Wunder. Das Motorrad war gut - ich muss mich bei Yamaha und Tech 3 bedanken, dass sie mir eins gegeben haben, mit dem ich aufs Podium fahren konnte."

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