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Jorge Lorenzo hielt dem Druck in Silverstone stand und feierte den Sieg © Bridgestone

Jorge Lorenzo hat sich auf Valentino Rossis Abwesenheit eingestellt und weiß, dass die Saison noch lang ist

Eine der großen Fragen im Vorfeld des Silverstone-Wochenendes lautete: Wie gut kommt Jorge Lorenzo mit seiner neuen Favoritenrolle zurecht - jetzt, wo Valentino Rossi verletzungsbedingt ausfällt und alle Welt nicht weniger als den Gewinns des WM-Titels vom Mallorquiner erwartet? Die Antwort hat Lorenzo mit seinem souveränen Sieg auf der Strecke gegeben. Sie lautet: Spielend leicht.

"Nach Mugello war ich etwas besorgt, dass Valentinos Sturz und die Tatsache, dass er nicht da sein würde, meinen Geist beeinflussen würde", so Lorenzo. Doch der Yamaha-Pilot bereitete sich mental auf neue Situation vor. "Ich habe daran gearbeitet und habe bloß daran gedacht, mein Motorrad zu fahren und meinen Job zu genießen."

Lorenzo weiß, dass es bei noch 13 ausstehenden Rennen noch viel zu früh ist, um sich zurücklehnen zu können. "Wir sind noch nicht am Ende des Jahres. Bis zum Saisonende ist es noch lange hin. Wir müssen geduldig bleiben und weiter arbeiten. Man kann stürzen, einen Fehler machen, also muss man konzentriert bleiben."

Der Sieg in Silverstone geht nicht nur auf Lorenzos hohen Grundspeed und die Tatsache zurück, dass er mit dem Grip der Reifen keinerlei Probleme zu haben schien. Der WM-Leader wusste auch um die Situation Dani Pedrosas, der nach dem Start für kurze Zeit vor Lorenzo lag. "Ich wusste, dass er aufgrund seiner zwei Stürze ein paar Zweifel haben würde. Ich hatte erwartet, dass er mir vier oder fünf Runden würde folgen können."

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