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Andrea Dovizioso hatte in Silverstone die Nase deutlich vor Dani Pedrosa © Repsol

Während Andrea Dovizioso nach seinem zweiten Platz von Silverstone vor Selbstbewusstsein strotzt, sinnt Dani Pedrosa auf Wiedergutmachung

Ein Blick auf den WM-Zwischenstand nach fünf von 18 Rennen reicht, um festzustellen: Die beiden Honda-Werksfahrer Andrea Doviziso und Dani Pedrosa scheinen in dieser Saison die einzigen beiden Piloten zu sein, die Jorge Lorenzo auf dessen Weg zum WM-Titel gefährlich werden könnten. Speziell Dovizioso reist deshalb mit einer großen Portion Selbstvertrauen zum kommenden Rennen nach Assen..

"Nach dem zweiten Platz in Silverstone, auf einem neuen Kurs, freuen wir uns auf die geschichtsträchtige Strecke von Assen", so der Italiener. "Es ist keine Strecke, die ich nach den Umbaumaßnahmen besonders mag, aber wir fühlen uns stark und wir werden auch dort stark sein."

Dovizioso geht nicht davon aus, dass die Charakteristik des Kurses seiner Honda entgegenkommt. "Aber wir sind zuversichtlich und peilen den nächsten Schritt nach vorne an. Wir verbessern uns Rennen für Rennen, deshalb bin ich zufrieden. Wir werden hart daran arbeiten, um schneller zu sein und wollen um den Sieg kämpfen."

Pedrosa freut sich vor allem deshalb auf Assen, da er so möglichst schnell den verkorksten Rennen von Silverstone hinter sich lassen kann. "Wir werden aus dem Grand Prix von Großbritannien unsere Lehren ziehen und dann weitermachen. Zum Glück bin ich nicht verletzt und ich bin zuversichtlich, dass wir am kommenden Wochenende wieder auf Touren kommen."

Der Spanier kann sich im Gegensatz zu seinem Teamkollegen durchaus vorstellen, dass die RC212V gut nach Assen passt. "Es ist ein Kurs, der eine agile Maschine erfordert, denn es gibt mehrere schnelle Richtungswechsel - wie in Mugello. Es wäre also schön. wenn wir wieder so ein Ergebnis erzielen könnten wie in Italien", so Pedrosa, der das Rennen in Mugello gewann.

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