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Loris Capirossi und Suzuki wollen in Assen unbedingt eine gute Leistung zeigen © Suzuki

Loris Capirossi und Álvaro Bautista sehen sich nach Besserung: In den Niederlanden möchte die Suzuki-Mannschaft erstmals 2010 richtig überzeugen

Der bisherige Saisonverlauf in der MotoGP hielt für Suzuki nur wenige Höhepunkte bereit. Sowohl Loris Capirossi als auch Álvaro Bautista rangieren nach fünf absolvierten Rennen tief im Tabellenkeller und bilden die Schlusslichter der MotoGP-Gesamtwertung. In Assen möchten der italienische Altstar und der spanische Youngster allerdings für positive Schlagzeilen sorgen.

"Wir müssen uns neu sortieren und dann richtig stark aufgeigen", sagt Capirossi. "Wir wissen, dass wir deutlich besser abschneiden können als in Silverstone. Das müssen wir unter Beweis stellen. Das gesamte Team arbeitet sehr hart und wir versuchen immer, die beste Lösung zu finden. Vielleicht müssen die Dinge einfach einmal etwas für uns laufen", gibt der Motorrad-Routinier zu Protokoll.

"In Assen hatte ich schon ein paar weniger glückliche Rennen für Suzuki. 2008 zog ich mir eine Verletzung zu und konnte das Rennen nicht bestreiten. Auf dem Weg zu einer Top-5-Position wurde ich im vergangenen Jahr von der Strecke geräumt. Ich hoffe nur, dass ich das Glück nun auf meiner Seite habe", meint Capirossi und fügt hinzu: "Das würde gewiss einen Unterschied ausmachen."

Teamkollege Bautista erhofft sich ebenfalls eine Steigerung: "Ich fühle mich bei jeder Fahrt stärker auf dem Bike. In Silverstone hatte ich erstmals seit meiner Verletzung das Gefühl, dass ich das Motorrad so fahren konnte, wie ich es wollte. Das ist ein gutes Zeichen", findet der MotoGP-Neuling. "Wenn ich diesen Trend in Assen fortsetzen kann, dann werden wir sicherlich ein gutes Rennen haben."

Über die Rennstrecke in den Niederlanden fällt Bautista ein gemischtes Urteil: "Der zweite Abschnitt von Assen gefällt mir richtig gut. Es ist ein schwieriger Teil, aber sehr flüssig zu fahren. Da kann man guten Rennsport bieten. Die ersten Passagen sind nicht mehr so toll, seit man etwas daran verändert hat", so der Spanier. "Der Kurs ist aber noch immer sehr anspruchsvoll und auch anstrengend."

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