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Yamaha-Solist Jorge Lorenzo stellte seine M1 in den Niederlanden auf Platz eins © Yamaha

Yamaha-Fahrer Jorge Lorenzo behielt im ersten Freien Training von Assen knapp die Oberhand über die Ducati-Piloten Casey Stoner und Nicky Hayden

In Assen nichts Neues: WM-Spitzenreiter Jorge Lorenzo (Yamaha) ließ im ersten Freien Training von Assen rein gar nichts anbrennen. Der spanische MotoGP-Fahrer setzte sich zur Mitte der einstündigen Session an die Spitze des Zeitenklassements und verbesserte seine Rundenzeit kontinuierlich. Mit dem Fallen der Zielflagge drückte Lorenzo seine eigene Bestmarke noch auf 1:35.169 Minuten.

Das war auch bitter nötig, den Casey Stoner (Ducati) legte wenige Augenblicke später ebenfalls eine sehr gute Geschwindigkeit an den Tag und platzierte sich 0,011 Sekunden hinter Lorenzo auf dem zweiten Trainingsrang. Stoners Teamkollege Nicky Hayden (Ducati) hatte als Dritter bereits 0,517 Sekunden Abstand auf die Spitze, komplettierte aber das gute Trainingsergebnis seines Teams.

Rang vier sicherte sich Colin Edwards (Tech 3), seinerseits nur 0,013 Sekunden hinter Hayden, aber 0,169 Sekunden vor dem besten Honda-Vertreter. Andrea Dovizioso hatte als Fünfter einmal mehr die Nase vor seinem Stallgefährten Dani Pedrosa, der die Top 6 von Assen beschloss. Aleix Espargaró (Pramac) und Ben Spies (Tech 3) sicherten sich im Freien Training die Positionen sieben und acht.

Erneut schwach unterwegs war das Suzuki-Duo um Loris Capirossi und Álvaro Bautista. Die beiden in Himmelblau gehaltenen Maschinen verloren 1,6 beziehungsweise 2,2 Sekunden auf die Topzeit und ordneten sich lediglich auf den Rängen 13 (Capirossi) und 15 (Bautista) ein. Weitaus besser dagegen Marco Simoncelli und Marco Melandri - das Gresini-Gespann holte die Plätze neun und zehn.

Klar langsamer als die Konkurrenz war Kousuke Akiyoshi (Interwetten), der das Zeitenklassement des ersten Freien Trainings auf Position 16 beschloss. Der Ersatzmann für den verletzten Hiroshi Aoyama kam auf eine Rundenzeit von 1:41.332 Minuten und handelte sich damit 6,1 Sekunden Rückstand ein. Hayden war indes der einzige Fahrer, der sich einen Ausflug ins Kiesbett leistete - ohne Folgen.

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