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Jorge Lorenzo und seine M1 zeigten den Konkurrenten im Training nur das Heck © Yamaha

Jorge Lorenzo bescherte seinem Yamaha-Team im ersten Freien Training von Assen die Bestzeit - Die Pole-Position ist das erklärte Ziel für Freitag

Für Jorge Lorenzo hat das Wochenende in Assen absolut nach Plan begonnen. Der spanische Yamaha-Fahrer drehte im ersten Freien Training die schnellste Runde und stellte sein M1-Bike auf den ersten Platz. Eben diesen will der 23-Jährige auch in der Qualifikation am Freitag erreichen und macht keinen Hehl daraus, dass er sich auf der niederländischen Strecke bereits pudelwohl fühlt.

"Mit dem heutigen Tag bin ich sehr zufrieden, alles lief glatt", gibt Lorenzo zu Protokoll. "Das Wetter ist prima und ich liebe Assen. Die neue Kurve ist sehr schnell und sie gefällt mir gut. Es macht Spaß, diese Schikane bei einem so hohen Tempo zu durchfahren. Vielleicht könnten wir noch etwas mehr Traktion vertragen, doch wir haben ja noch zwei Übungseinheiten, um daran zu arbeiten."

Die Zielsetzung für den zweiten Trainingstag von Assen ist klar: "Wir werden versuchen, erneut die beste Startposition zu erobern", kündigt Lorenzo selbstbewusst an und fügt hinzu: "Das Team arbeitet klasse und die Atmosphäre in unserer Box ist im Augenblick wirklich hervorragend." Laut Crewchief Wilco Zeelenberg kommt diese positive Stimmung - Lorenzo ist WM-Spitzenreiter - nicht von ungefähr.

"Das Wetter ist schier unglaublich, aber das ist okay für uns. Es kann hier nämlich auch sehr übel sein. Die Bedingungen scheinen aber konstant zu bleiben - und genau so war Jorge schon heute unterwegs", berichtet Zeelenberg. "Jorge hat seinen Einsatz von Anfang an genossen und das konnte man auch an seinen Zeiten erkennen" - Lorenzo hatte kontinuierlich Bestmarken hingeknallt.

"Wir haben die beiden Reifenmischungen von Bridgestone ausprobiert und arbeiteten ein bisschen an der Front. In diesem Bereich hatten wir im vergangenen Jahr einige Probleme", so Zeelenberg. "Es sieht bislang ganz gut aus. Wir halten die Strecke für etwa zwei Sekunden schneller als 2009. Wir sollten also noch etwas Geschwindigkeit finden. Uns ist aber schon einmal ein guter Start gelungen."

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