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Andrea Dovizioso landete im Freien Training von Assen vor Dani Pedrosa © Honda

Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa landeten im Freien Training von Assen auf den Positionen fünf und sechs, sehen aber noch Verbesserungsbedarf

Insgesamt 50 Runden legten die beiden Honda-Werkspiloten im ersten Freien Training von Assen zurück, doch vollkommen zufrieden waren Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa nicht: Das italienisch-spanische Duo belegte nach 60 Trainingsminuten "nur" die Positionen fünf und sechs und musste sich sogar Colin Edwards auf der Tech-3-Yamaha geschlagen geben. Nun gelobt man Besserung.

"Das war ja nur der Auftakt in dieses Wochenende", sagt Dovizioso und relativiert das Ergebnis vom ersten Freien Training. "Ich denke, die wahren Zeiten werden wir in den beiden Sessions am Freitag sehen. Wir hatten am Donnerstag die härtere Reifenmischung am Bike, als wir unsere schnellsten Runden drehten. Wir haben also noch Raum, uns mit den weichen Pneus zu verbessern."

"Wir hatten eine ordentliche erste Trainingseinheit", findet der 24-Jährige. "Das war durchaus ein guter Start. Wir müssen noch ein paar Dinge verbessern und etwas Zeit gutmachen, doch das sollte uns am Freitag gelingen. Wir hatten noch ein paar Rutscher an der Front - vor allem am Kurveneingang und in der Kurvenmitte. Das müssen wir unbedingt in den Griff kriegen, damit wir uns steigern können."

"Dieses Problem hatten wir in dieser allerdings Situation bereits, wir sind also durchaus vertraut damit", erläutert Dovizioso. Teamkollege Pedrosa zeigt sich ebenfalls recht zufrieden: "Platz sechs ist so schlecht nicht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir zunächst die falsche Richtung in Bezug auf die Federung eingeschlagen hatten. Unser Setup war etwas zu weich für diese Strecke."

"Das hat uns speziell in Kurve eins einiges an Zeit gekostet", gibt der Spanier zu Protokoll und fügt hinzu: "Die Rundenzeiten haben ziemlich darunter gelitten. Es war also nicht der ideale Start, den wir uns für dieses Wochenende erhofft hatten. Das Wetter scheint stabil zu bleiben, sodass wir uns noch kräftig steigern können. Wir brauchen ein gutes Ergebnis, um Silverstone vergessen zu machen."

"Auch, weil ich hier im vergangenen Jahr einen Unfall hatte", wie Pedrosa hinzufügt. "Die Änderungen an der Strecke sind gut und die betreffende Kurve ist nun sehr schnell. Wir durchfahren diese Passage nun im fünften Gang und bei etwa 270 km/h", meint der 24-Jährige. "Ich bin zuversichtlich, dass wir am Freitag einen besseren Job machen und nach vorne gelangen können", so Pedrosa.

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