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Nur eine Randerscheinung: Suzuki kann auch in Assen nicht richtig mitspielen... © Suzuki

Die beiden Suzuki-Fahrer Loris Capirossi und Álvaro Bautista hatten mit dem Kampf um die Pole-Position der MotoGP einmal mehr nichts zu schaffen

Und wieder eine Enttäuschung für Suzuki: Sowohl Loris Capirossi als auch Álvaro Bautista kamen im abschließenden Zeittraining von Assen nicht über Positionen im Mittelfeld hinaus. Altmeister Capirossi klassierte sich 1,149 Sekunden hinter der Spitze auf dem elften Rang, Teamkollege und MotoGP-Rookie Bautista verlor weitere sieben Zehntel und reihte sich hinter Capirossi als Zwölfter ein.

Entsprechend ernüchtert geben sich die beiden Suzuki-Piloten nach der Qualifikation: "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll", sagt Capirossi. "Wir haben einige Veränderungen am Bike vorgenommen, um die Gewichtsverteilung zu optimieren. Das hat uns etwas mehr Traktion beschert. Es fehlt uns aber noch immer an Konkurrenzfähigkeit" - Suzuki war wieder das schlechteste Werksteam.

Capirossi bleibt zuversichtlich

"Es hat fast den Anschein, dass wir an der Front einige Einbußen zu verzeichnen haben, wenn wir uns am Heck verbessern. Wir finden einfach nicht die beste Lösung, dabei arbeiten die Jungs doch so hart, um unsere Situation zum Guten zu wenden", klagt der italienische Rennfahrer und fügt hinzu: "Am Nachmittag konnten wir zumindest bei der Elektronik einige Fortschritte erreichen."

"Ich bin zuversichtlich, dass wir dabei in die richtige Richtung gehen. Im Warmup wollen wir einen weiteren Schritt machen", so Capirossi. "Große Veränderungen werden wir allerdings nicht vornehmen. Wir sind nämlich überzeugt davon, deutlich besser abschneiden zu können, als das unsere Startpositionen vielleicht andeuten. Schauen wir einmal, was der Samstag mit sich bringt."

Schon der Freitag hatte es für Bautista mächtig in sich: Die Schulter pochte wieder sehr stark. "Am Morgen hatte ich ein paar Probleme mit meinem linken Arm, denn ich verspürte einige Schmerzen", gesteht der 25-Jährige. "Das liegt wohl daran, dass diese Strecke ungeheuer anstrengend ist. Mein linker Arm ist hier einfach deutlich mehr gefordert", erläutert der spanische Suzuki-Rennfahrer.

Bautista nimmt Schmerzmittel ein

"Am Nachmittag nahm ich daher einige Schmerzmittel ein, fühlte mich aber noch immer nicht wohl. Ich ließ es etwas vorsichtiger angehen, um mich für das Rennen am Samstag etwas zu schonen. Die Probleme vom Donnerstag haben wir wenigstens in den Griff bekommen", berichtet Bautista. "Wir konnten am Freitag einige Verbesserungen erreichen, sind aber noch immer nicht am Ziel."

"Die Richtungswechsel sind noch ein bisschen beschwerlich und das Bike fühlt sich schwergängig an, weil mein Arm nicht über die gewohnte Kraft verfügt", so der Spanier. "Im Warmup werden wir noch einige kleinere Dinge ausprobieren, um weitere Fortschritte zu machen. Im Rennen möchte ich einen guten Start hinlegen und dann möglichst bei einer schnellen Gruppe bleiben", kündigt Bautista an.

"Je länger das Rennen dauert, umso mehr Druck will ich machen. Hoffentlich werden die Schmerzen nicht zu schlimm, sodass ich das Rennen genießen kann. Ich bin nämlich zuversichtlich, ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Am wichtigsten ist allerdings die Freude am Fahren", meint der MotoGP-Neuling. Teammanager Paul Denning bringt es auf den Punkt: "Beide Piloten sollen durchfahren."

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