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Erstmals in dieser Saison durfte Casey Stoner an der Siegerehrung teilnehmen © Ducati

Casey Stoner fuhr im sechsten Rennen des Jahres erstmals auf das Podium - Nicky Hayden büßt schon in der Startrunde viel Zeit und einige Positionen ein

Des einen Freud', des anderen Leid: Casey Stoner konnte seine ausgezeichnete Ausgangslage nach der Qualifikation endlich einmal in ein ordentliches Rennergebnis ummünzen, doch Nicky Hayden war es nicht vergönnt, das gute Ducati-Ergebnis abzurunden. Der US-amerikanische Rennfahrer tat sich in der Startrunde schwer und wurde prompt von einigen Rivalen überholt. Das warf Hayden weit zurück.

Letztendlich überquerte der Ex-Champion als Siebter die Ziellinie von Assen, ist aber nur bedingt zufrieden mit diesem Ergebnis: "Platz sieben ist nicht gerade das Gelbe vom Ei, doch ich sehe wie immer das Positive", sagt Hayden und berichtet von seinem Wochenende in den Niederlanden: "Am Donnerstag erwischten wir zunächst einen guten Start, bekamen am Freitag aber Probleme."

"Wir hatten technische Schwierigkeiten und dann stürzte ich auch noch. Dabei verloren wir einen Reifensatz und das machte die Dinge natürlich noch ein bisschen kniffliger für uns", erläutert der Ducati-Fahrer. "Während die anderen einige Fortschritte beim Setup machen konnten, verloren wir an Boden. Im Rennen hatte ich schließlich einen guten Start, wurde aber von de Puniet aufgehalten."

"Aus diesem Grund gingen einige Fahrer an mir vorbei. Ich konnte Colin und Simoncelli überholen, doch dabei verlor ich weiter an Boden. Ich versuchte noch, auf meine Vorderleute aufzuholen, aber die Front machte hin und wieder Zicken. Da ließ ich es gut sein und hielt meinen siebten Platz. Schon in einer Woche fahren wir aber erneut ein Rennen. Dann will ich wieder vorne mit dabei sein."

Stoner ist erleichtert: Endlich auf dem Podium

Letzteres konnte Stallgefährte Stoner bereits in Assen umsetzen, konnte seine gute Geschwindigkeit aber nicht bis zu Zielflagge halten. Dennoch war der Australier nicht unzufrieden: "Erstmals in dieser Saison haben wir ein ordentliches Ergebnis eingefahren. Es sollte eigentlich nicht das erste Podium in diesem Rennjahr sein, aber so ist die Lage nun einmal", erklärt der Ex-MotoGP-Weltmeister.

"Es war schön, endlich einmal ins Ziel zu kommen und nicht nur die Qualifikation zu bestreiten. Das Team hat prima Arbeit geleistet - vor allem an den beiden vergangenen Wochenenden. Dabei konnten wir ein gutes Basissetup erarbeiten, das es uns erlaubte, auf das Podium zu fahren. Hier in Assen hatte ich etwas mehr zu kämpfen als das Motorrad, denn zur Rennhälfte wurden meine Arme schwer."

"Dieses Problem hatte ich schon in Silverstone. Vermutlich war einfach keine Zeit, dass ich mich davon hätte erholen können", meint Stoner und fügt hinzu: "Das ist ein weiterer Rückschlag, doch damit müssen wir nun auskommen. Ich denke, wir werden auch diese Situation meistern. Insgesamt war es ein positiver Tag und ich möchte mich beim gesamten Team für die prima Arbeit bedanken."

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