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Casey Stoner wünscht sich mehr Starter und holt zum Rundumschlag aus © Ducati

Casey Stoner kann nicht verstehen, warum die Hersteller nicht dazu verpflichtet werden, den Kundenteams Vorjahresmaschinen anzubieten

Casey Stoner ist mit der gegenwärtigen Situation in der MotoGP alles andere als zufrieden. Wie vielen Fans ist dem Ducati-Piloten die geringe Teilnehmerzahl in der "Königsklasse" ein Dorn im Auge. Stoner kann auch nicht verstehen, dass FIM-Präsident Vito Ippolito kürzlich eine Maximum von 22 Startern angeregt hat. "Das ist erbärmlich, ein Witz", so der Australier gegenüber 'Autosport'. "Es müssen mindestens 25 in der Startaufstellung sein, wie früher."

Während Ducati, Yamaha und vor allem Honda Privatteams mit Maschinen ausrüsten, setzt Suzuki lediglich ein Werksteam mit zwei Fahrern ein. Stoner findet, dass man dies nicht tolerieren solle. "Sie haben genug Geld, sie haben die Chassis. Das ist einfach lächerlich, es sollten mindestens vier sein."

Einmal in Fahrt, kritisiert der Weltmeister von 2007 auch gleich die Fahrer, die auf Kundenmaschinen unterwegs sind. "Die Satelliten-Fahrer beschweren sich heutzutage über die Motorräder, dabei sind das im Grunde genommen Werksmaschinen." Er finde die ständigen Beschwerden seiner Konkurrenten "nur noch ermüdend".

Zusätzlich zu den Kundenmotorrädern, die im Wesentlichen den Werksmaschinen entsprächen, sollten künftig auch wieder Vorjahresmodelle eingesetzt werden. Laut Stoner gäbe es genug Fahrer, welche diese Maschinen gerne fahren würden. An der fehlenden Ausrüstung der Hersteller würde es nicht scheitern. "Ich bin mir sicher, dass sie genug Teile einfach herumliegen haben."

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