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Ben Spies fühlte sich in der Qualifikation von Aleix Espargaró behindert © Bridgestone

Barcelona: Ben Spies qualifiziert sich für Startplatz fünf - Colin Edwards versucht alles und schafft es nur auf Rang zehn

Für Ben Spies begann die Qualifikation zum Großen Preis von Katalonien mit einer Rennsimulation. "Ich wollte eigentlich nur zehn Runden fahren, aber letztendlich bin ich für 20 Runden draußen geblieben und wir haben nützliche Informationen sammeln können", so der Tech-3-Pilot, der am Ende mit 30 Umläufen der fleißigste Fahrer während der einstündigen Sitzung war.

"Ich war mit der Leistung des Motorrads recht zufrieden und körperlich habe ich mich großartig gefühlt", so Spies weiter, der sich aber über einen Konkurrenten im Nachhinein ziemlich ärgerte. "Espargaró hat mich blockiert. Er sah mich kommen und hat sich nicht einmal bewegt."

Die Schlussphase lief für den Superbike-Champion dementsprechend suboptimal. "Ich musste meine schnellste Runde in der vierten Runde auf den weichen Reifen fahren und hatte nicht gedacht, dass ich es auf den fünften Platz schaffen würde. Wenn man das berücksichtigt, bin recht zufrieden damit, wie es ausgegangen ist."

Teamkollege Colin Edwards war mit dem Ausgang seiner Qualifikation dagegen nicht zufrieden. Dank Aleix Espargarós Bestrafung rutschte der erfahrene Texaner auf Rang zehn nach vorne. "Ich weiß, dass ich besser denn je fahre. Das ist alles, was ich mit dem Paket, das wir haben, tun kann. Es ist wirklich schwer, schneller zu fahren."

Edwards war sich unmittelbar nach der Qualifikation noch nicht sicher, welche Reifen er im Rennen verwenden wird. "Wenn ich mit dem harten Reifen fahre, kann ich vielleicht um den zehnten Platz kämpfen. Wenn ich den weichen Reifen nehme, komme ich vielleicht wenigstens früh in einen guten Rhythmus und werde dann sehen, wo ich am Ende lande."

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