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Jorge Lorenzo war auch in Barcelona nicht zu schlagen - Wer soll ihn stoppen? © Yamaha

Jorge Lorenzo gewinnt in Barcelona sein drittes Rennen in Serie und setzt sich in der Weltmeisterschaft immer weiter ab

Jorge Lorenzo hat am Sonntagnachmittag den Großen Preis von Katalonien gewonnen. Der Yamaha-Pilot feierte in Barcelona seinen fünften Saisonsieg - den dritten in Folge - und baute damit seine Führung in der Fahrer-Weltmeisterschaft auf 52 Punkte aus. Zweiter wurde Dani Pedrosa, der sich in einem packenden Zweikampf gegen Casey Stoner durchsetzen konnte. Randy de Puniet schaffte mit Platz vier sein bislang bestes Ergebnis in dieser Saison.

Bei hochsommerlichen Temperaturen um 34 Grad Celsius setzte sich kurz nach dem Start zunächst Pedrosa an die Spitze. Der Honda-Pilot zog aus der zweiten Startreihe sofort an sämtlichen Konkurrenten vorbei und hätte unangefochten in die erste Kurve einbiegen können. Allerdings verbremste sich Pedrosa, kam zu weit nach außen ab, und musste in die asphaltierte Auslaufzone ausweichen.

So konnten unter anderem Lorenzo, Stoner, Andrea Dovizioso und de Puniet an Pedrosa vorbeiziehen, der sich schließlich erst an zehnter Stelle wieder ins Feld einfädeln konnte. Hinter der Vierergruppe an der Spitze rangierten zunächst die beiden Suzuki-Piloten sowie Marco Simoncelli.

Dovizioso gab in der Anfangsphase des Rennens sichtbar alles, um Lorenzo an der Spitze nicht entwischen zu lassen. Der Italiener ging in der zweiten Runde zunächst an Stoner vorbei, um dann einen Umlauf später sogar kurzzeitig die Führung zu übernehmen. Doch Lorenzo konterte Doviziosos Attacke schon im fünften Umlauf und gab die Führung bis zum Ziel nicht mehr ab.

Pedrosa mit Aufholjagd

Währenddessen hatte sich Pedrosa durch das Mittelfeld gekämpft und bereits den Anschluss an den viertplatzierten De Puniet geschafft. Kurz darauf verbremste sich Stoner im Zweikampf mit Dovizioso beim Anbremsen auf die erste Kurve, konnte sich aber mir viel Glück und Geschick auf seiner Desmosedici halten und sich hinter de Puniet und Pedrosa wieder ins Rennen eingliedern.

An der selben Stelle, an der sich Pedrosa und Stoner verbremst hatten, hatte auch Lokalmatador Aleix Espargaró mehrmals seine Probleme. Beim ersten Mal gelang es ihm ebenfalls noch den Notausgang zu erwischen, beim zweiten Verbremser rutschte der Pramac-Pilot allerdings unhaltbar von der Strecke und schied aus.

Vorentscheidung in Runde 15

Nach acht Runden hatten Lorenzo und Dovizioso an der Spitze einen Vorsprung von rund zweieinhalb Sekunden auf das Trio Pedrosa, de Puniet und Stoner herausgefahren, während sich Simoncelli nach wie vor tapfer auf Rang sechs vor den beiden Suzuki-Piloten hielt. Doch in Runde 14 war der Druck für den Gresini-Piloten offenbar zu hoch: Simoncelli stürzte und schied aus.

Nur eine Runde später war auch die Vorentscheidung im Kampf um den Rennsieg gefallen. Dovizioso stürzte beim Versuch, um jeden Preis am bärenstarken Lorenzo dranzubleiben. Der Honda-Werksfahrer rappelte sich zwar wieder auf, konnte aber nur noch Schadensbegrenzung betreiben und als 14. ins Ziel fahren.

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