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Das Yamaha-Werksteam war auch ohne Valentino Rossi recht erfolgreich © Yamaha

Da Wataru Yoshikawa als 15. einen WM-Zähler gewann, baut Yamaha seine Führung in der Teamwertung weiter aus

Jorge Lorenzo feierte in Barcelona einen historischen Sieg. Dem Spanier gelang als erstem Yamaha-Piloten seit Eddie Lawson 1986 das Kunststück, dreimal in Folger von der Pole-Position aus einen Grand Prix in der "Königsklasse" zu gewinnen. Mit nunmehr 52 Punkten Vorsprung auf Dani Pedrosa kommt Lorenzo seiner ersten MotoGP-Weltmeisterschaft immer näher.

"Ich denke, dass ich heute ein cleveres Rennen gefahren bin", so Lorenzo. "Ich bin jedem in meinem Team und bei Yamaha so dankbar, denn sie arbeiten so hart, um unser Motorrad auf jeder Strecke wettbewerbsfähig zu machen. Ich möchte mich auch bei allen Fand bedanken, die heute hierher gekommen sind, um zuzusehen. Es ist ein großartiges Gefühl vor ihnen allen zu gewinnen."

Lorenzos Teammanager Wilco Zeelenberg war nach dem Rennen beinahe sprachlos. "Fünf von sieben Rennen gewonnen, davon drei in Serie - das ist unglaublich. Ich war vor diesem Rennen etwas nervös, da Barcelona Jorges Heimstrecke ist und deshalb auf ihn vielleicht etwas mehr Druck lastete."

Doch sein Schützling hielt sowohl dem externen Druck als auch den durch Andrea Dovizioso locker stand. "Zudem hatte die Moto2 die Grip-Bedingungen recht stark verändert, weshalb die Rennpace langsamer war. Aber er war clever, blieb auf beiden Rädern und hat das Rennen gewonnen", freute sich Zeelenberg.

Ersatzpilot Wataru Yoshikawa zollte seinem Alter, der langen Rennpause und der Hitze Tribut. Dennoch holte er als 15. einen WM-Zähler für das Team, das dadurch seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter ausbaut. "Es war wirklich anstrengend, in der Hitze zu fahren. Zudem sind nach acht Jahren ohne Racing 25 Runden eine ganze Menge. Aber ich bin wirklich froh, ins Ziel gekommen zu sein und einen Punkt gewonnen zu haben."

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