vergrößernverkleinern
Jorge Lorenzo wäre auf dem Sachsenring auch mit einem Podiumsplatz zufrieden © Bridgestone

MotoGP-Spitzenreiter Jorge Lorenzo hat auf dem Sachsenring noch nie gewonnen - Dank seines großen Vorsprungs muss der Yamaha-Pilot nicht alles riskieren

Jorge Lorenzo wird zwar am Wochenende im Schatten seines Teamkollegen Valentino Rossi stehen, falls dieser von den Rennärzten die Freigabe für den Sachsenring bekommt. Doch das wird der Spanier verschmerzen können. Der Yamaha-Pilot kommt mit einem Vorsprung von 52 Punkten als WM-Führender zum Deutschland-Grand-Prix.

"Der Sachsenring ist eine Strecke, die ich mag, aber ich habe hier noch nie gewonnen", sagt Lorenzo. "Das Gleiche gilt für Laguna Seca, von daher freue ich mich auf diese beiden schönen Herausforderungen vor den Ferien!" Allerdings weiß der 23-jährige Mallorquiner, dass der Sachsenring kein einfacher Kurs ist: "Es geht viel bergauf und bergab und es ist auch eine der kürzesten Strecken in der MotoGP. Und wir wissen noch nicht, wie das Wetter wird. Es kann hier sehr heiß sein, aber es wäre besser, wenn es regnet."

Wie es auch kommt: Lorenzo kann das Wochenende etwas entspannter angehen. Seine Führung in der WM ist so komfortabel, dass er nicht unbedingt auf Sieg fahren muss. "Yamaha scheint hier bisher recht erfolgreich gewesen zu sein. Jorge hat hier zwar noch nie gewonnen, er stand nur einmal auf dem Podium, aber er ist in einer tollen Form, deshalb müssen wir optimistisch sein", erklärt Crewchief Wilco Zeelenberg.

"Wir haben dreimal in Folge gewonnen und ich denke nicht, dass wir jedes Mal gewinnen können", fährt Zeelenberg fort. "Also wird unser Ziel wie immer sein, auf das Podium zu fahren. Wir haben in der Meisterschaft einen Vorsprung von 52 Punkten, von daher können wir es uns leisten, vorsichtig zu sein und nicht zu viel zu riskieren."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel