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Andrea Dovizioso rechnet sich im Rennen durchaus gute Chancen aus © Repsol

Bei Regen hängte Andrea Dovizioso am Vormittag Casey Stoner und Jorge Lorenzo ab - Valentino Rossi Neunter - Randy de Puniet mit Schmerzen

Mit einer kleinen Überraschung endete heute Morgen das MotoGP-Warmup zum Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring. Denn den ersten Platz sicherte sich keiner der Topfavoriten aus der ersten Startreihe, sondern Andrea Dovizioso. Der Repsol-Honda-Pilot löste am Ende der Session noch Casey Stoner (Marlboro-Ducati) ab.

Dovizioso umrundete den nassen Sachsenring in 1:31.638 Minuten und hatte damit 0,250 Sekunden Vorsprung. Dritter wurde Polesetter Jorge Lorenzo (FIAT-Yamaha/+0,403), Vierter Dani Pedrosa (Repsol-Honda/+0,765). Pedrosa ärgerte sich wenige Minuten vor Schluss so sehr über einen Wackler seiner RC212V, dass er mit der Faust auf den Tank schlug. Dabei ist der Spanier für DTM-Champion Timo Scheider Favorit auf den Sieg.

Comeback-Superstar Valentino Rossi (FIAT-Yamaha) hielt sich bei äußerst schwierigen Bedingungen zurück, fuhr erst im Finish eine einigermaßen anspruchsvolle Zeit und wurde mit 1,803 Sekunden Rückstand Neunter. "Das Podium wird schwierig, denn Lorenzo, Stoner und Pedrosa sind sehr gut in Form. Aber das macht nichts, denn ein vierter oder fünfter Platz wäre auch in Ordnung", meint der Italiener im Hinblick auf das Rennen.

In dem könnte es übrigens wieder trocken sein: "Ich hoffe, dass das Wetter so bleibt, aber ich glaube, dass es abtrocknet", sagt LCR-Teamchef Lucio Cecchinello. Sein Fahrer Randy de Puniet (7./+1,348) kann heute starten, humpelt aber und ist keineswegs hundertprozentig fit: "Randy hat große Schmerzen im rechten Fuß, was schwierig ist, weil er damit die Hinterradbremse bedienen muss. Aber es wird mit Schmerzmitteln schon gehen."

Zwischenzeitlich lagen heute Morgen übrigens die beiden Gresini-Piloten in Führung. Solide auch die Leistung von Nicky Hayden (Marlboro-Ducati/+0,923), der Fünfter wurde. Sein Landsmann Ben Spies scheint mit dem Regen hingegen nichts anfangen zu können: Der Amerikaner kam mit seiner Tech-3-Yamaha überhaupt nicht zurecht, verkürzte den Abstand zwar immerhin auf 6,153 Sekunden, wurde aber dennoch abgeschlagen Letzter.

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