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Nicht nur in "Corkscrew" werden die Reifen hart rangenommen © xpb.cc

Reifenlieferant Bridgestone reagiert auf die Kritik der Fahrer - Erstmals asymmetrische Hinterreifen in Laguna Seca

Am kommenden Wochenende unternimmt die MotoGP in dieser Saison ihren ersten Ausflug nach Nordamerika. Auf der legendären Rennstrecke in Laguna Seca steht der neunte Lauf des Jahres auf dem Programm. Mit rund 3,6 Kilometer Länge ist der Kurs nahe der kalifornischen Stadt Monterey die kürzeste Piste des WM-Kalenders. Allerdings hat es der Laguna-Seca-Raceway nicht nur wegen der berühmten Korkenzieher-Kurve in sich.

Die Start-Ziel-Gerade ist lediglich 900 Meter lang, wobei die "Gerade" bereits nach knapp 500 Meter in eine Bergab-Linkskurve übergeht, die auf eine Spitzkehre hinführt. Und es gibt noch weitere kritische Streckenabschnitte. "Die 'Corkscrew' ist mit dem schnellen Richtungswechsel und dem Gefälle eine wirklich herausfordernde Kurve", so Bridgestone-Entwicklungsleiter Tohru Ubukata.

"Ein starker Vorderreifen ist sehr wichtig, um mit den Höhenunterschieden zurechtzukommen", so Ubukata weiter. "Die Leistung in den Rechtskurven ist entscheidend. Darauf haben wir uns bei unseren Verbesserungen in diesem Jahr konzentriert. Im vergangenen Jahr sahen wir im Qualifying in Kurve zehn ein paar Stürze und wir haben uns ausführlich mit den Fahrern unterhalten, genau zugehört und die Situation exakt analysiert."

Bridgestone bringt aus diesem Grund seine asymmetrische Hinterreifen erstmals nach Kalifornien, "um den Fahrern mehr Selbstvertrauen und mehr Haftung in den Rechtskurven zu bieten". Im Gegensatz zum Rennen auf dem Sachsenring, wo die japanische Marke ihre beiden härtesten Reifenmischungen angeboten hatte, stehen den Fahrern in Laguna Seca die mittelharten und harten Reifen zur Verfügung.

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