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Am Wochenende bestreitet die MotoGP das USA-Rennen 2010 in Laguna Seca © Bridgestone

Die Piloten der MotoGP sind gespannt auf den Event in den USA: Laguna Seca weiß durchaus zu begeistern - "Eine Rennstrecke vom alten Schlag"

Wenige Wochen vor dem Beginn der diesjährigen Sommerpause schlägt die MotoGP ihre Zelte im US-amerikanischen Laguna Seca auf. Während sich die einheimischen Rennfahrer natürlich sehr für diesen Event erwärmen können, finden auch die anderen Vertreter der "Königsklasse" viel Gefallen an der kurzen Berg- und Talbahn. In der Pressekonferenz war der Mazda-Raceway ein großes Thema.

"Laguna Seca ist ein besonderer Ort", sagt Jorge Lorenzo (Yamaha). "Diese Strecke unterscheidet sich recht deutlich von den anderen Kursen, die wir sonst besuchen. Diese Rennbahn ist recht kurz, weist aber viele Höhenwechsel auf. Der Grand Prix ist ziemlich lang, also musst du körperlich in Topform sein. Die Strecke an sich macht aber sehr viel Spaß", findet der WM-Spitzenreiter.

"Gerade die Corkscrew-Kurve ist einmal etwas anderes. Diese Ecke muss perfekt passen", erläutert Lorenzo. Dani Pedrosa (Honda) teilt die Faszination seines spanischen Landsmanns: "Laguna Seca ist eine Rennstrecke der alten Schule", hält der 24-Jährige fest. "Diese Piste macht sehr viel Spaß und als Fahrer kannst du jede einzelne Runde genießen - nicht zuletzt aufgrund des tollen Publikums."

Um diese Herausforderung erfolgreich zu meistern, komme es vor allem auf eine gute Fitness an, wie Pedrosa erklärt: "Wir müssen hier eine große Rundenanzahl abspulen. Da tust du dich natürlich leichter, wenn du fit bist. In der Vergangenheit war ich in Laguna Seca ab und an verletzt, doch jetzt bin ich körperlich absolut auf der Höhe", meint der Honda-Pilot. Anders Valentino Rossi (Yamaha).

Der Heimevent für Hayden und Spies

Der "Doktor" kehrte erst am vergangenen Wochenende in den Rennbetrieb zurück und will erst einmal die Trainings abwarten, um sich ein Bild von seiner Verfassung zu machen. "Es gibt hier sehr viele Linkskurven, was im Augenblick nicht das Schlechteste für mich ist", gibt Rossi zu Protokoll und fügt hinzu: "Laguna Seca ist eine tolle Strecke, die ich sehr mag. Es ist eine Strecke vom alten Schlag."

Ben Spies (Tech 3) stößt in der Pressekonferenz ins gleiche Horn: "Laguna Seca ist ein sehr spezieller Ort. Das empfinde ich aber nicht nur so, weil ich US-Amerikaner bin. Es ist eine besondere Strecke und ich habe hier immer viele Freunde und meine Familie um mich herum. Man absolviert gewissermaßen einen Familienurlaub - mit der Einschränkung, dass ich am Sonntag arbeiten muss."

"Ich möchte diese Situation aber genießen. Durch die vielen Gäste verringert sich der Druck auf meinen Schultern", so der MotoGP-Neuling. Landsmann Nicky Hayden (Ducati) zeigt sich ebenfalls entspannt: "Laguna Seca war schon immer sehr gut zu mir und meinen Brüdern. Für uns US-Amerikaner ist dieser Kurs etwas Besonderes, weil er etwas aus der breiten Masse heraus sticht."

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