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Casey Stoner machte im ersten Freien Training von Laguna Seca die beste Figur © Ducati

Casey Stoner (Ducati) gab in der ersten Session von Laguna Seca klar den Ton an - Jorge Lorenzo (Yamaha) und Andrea Dovizioso (Honda) dahinter

Bei bestem Rennwetter stürzten sich die 17 Piloten der MotoGP am Freitag auf die knapp 3,6 Kilometer lange Schleife des Madza Raceways in Kalifornien, wobei sich vor allem Casey Stoner (Ducati) hervortun konnte. Der australische Rennfahrer dominierte die einstündige Session und knallte wenige Minuten vor dem Ablauf der Zeit einen Fabelbestwert in den US-amerikanischen Asphalt.

Stoner benötigte 1:21.699 Minuten für seinen schnellsten Umlauf in Laguna Seca und war damit im ersten Freien Training bereits fast so flott unterwegs wie Jorge Lorenzo (Yamaha) in der Qualifikation 2009, als sich der Spanier die Pole-Position sicherte. Lorenzo selbst hatte zur Halbzeit der Einheit kurzzeitig die Nase vorne, musste sich letztendlich aber mit dem zweiten Rang zufrieden geben.

Der aktuelle WM-Führende kam 0,233 Sekunden hinter Stoner über die Ziellinie, blieb seinerseits aber deutlich vor Andrea Dovizioso (Honda), der bei 0,526 Sekunden Rückstand auf Stoner die Markenvielfalt an der Spitze des Klassements ergänzte. Sachsenring-Sieger Dani Pedrosa (Honda) reihte sich in 1:22.559 Minuten auf dem vierten Rang ein, Lokalmatador Ben Spies (Tech 3) wurde Fünfter.

Der US-amerikanische Rennfahrer blieb auf seiner schnellsten Runde 0,020 Sekunden vor Superstar Valentino Rossi (Yamaha), der erst beim vergangenen Rennen aus seiner kurzen Verletzungspause zurückgekehrt war. Nicky Hayden (Ducati) holte sich hinter Rossi den siebten Platz, Colin Edwards (Tech 3), Marco Melandri (Gresini) und Aleix Espargaró (Pramac) beschlossen die Trainings-Top-10.

Damit blieben für Mika Kallio (Pramac), Marco Simoncelli (Gresini), Héctor Barberá (Aspar), Alex de Angelis (Interwetten), Loris Capirossi (Suzuki), Álvaro Bautista (Suzuki) und Gastfahrer Roger Lee Hayden (LCR) nur die Positionen im hinteren Mittelfeld. Hayden lag bei seinem Renneinstand für den verletzten Randy de Puniet rund vier Zehntel hinter dem Vorletzten und hatte die "rote Laterne" inne.

Für eine frühe Schrecksekunde in einer ansonsten reibungslos ablaufenden Session sorgte MotoGP-Neuling Simoncelli: Der Italiener stürzte bereits nach wenigen Minuten in Kurve drei und schlitterte dabei leicht über den Asphalt. Simoncelli konnte seinen Trainingsbetrieb allerdings fortsetzen und brachte es immerhin auf 27 Runden - weniger Umläufe legten nur Bautistá und Stoner zurück.

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