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Minimalziel Podium: Jorge Lorenzo weiß nicht, was ihn im Rennen erwartet © Yamaha

Während Jorge Lorenzo mindestens aufs Siegertreppchen fahren möchte, erwartet Valentino Rossi ein anstrengendes Rennen

Mit seiner fünften Pole-Position in Serie ist WM-Leader Jorge Lorenzo automatisch in die Favoritenrolle für den Sieg beim Großen Preis der USA geschlüpft. Doch der Yamaha-Pilot sieht die Sache selbst nach seiner Traumrunde, mit der er Casey Stoner in letzter Sekunde überflügelte, noch etwas skeptisch.

"Ich weiß nicht, was mich morgen erwartet. Es wird sicher ein hartes Rennen, denn Dani und Casey sind sehr stark", so Lorenzo. "Wir werden unser Bestes geben und bis zum Ende kämpfen, um es wenigstens aufs Podium zu schaffen. Ich bin begeistert, denn das hier ist immer ein besonderes Rennen mit einer großartigen Atmosphäre."

Lorenzos Teammanager Wilco Zeelenberg sieht dies ganz ähnlich. "Es wird morgen sehr eng zugehen. Es ist ein langes Rennen und wir erwarten einen großen Kampf. Aber wir werden unser Bestes geben, um aufs Treppchen zu kommen", so der Niederländer, der von Lorenzos letzter Runde begeistert war. "Die letzte Runde war unglaublich. Wir hatten nicht erwartet, dass er so schnell sein würde."

Der nach wie vor gesundheitlich angeschlagene Valentino Rossi geht ebenfalls von einem anstrengenden Rennen aus. Am Sonntag stehen 32 Runden auf der 3,6 Kilometer langen Berg- und Tal-Bahn auf der Monterey-Halbinsel an der Pazifikküste auf dem Programm. "Es wird sehr schwierig werden, denn diese Strecke ist für mich viel anstrengender als der Sachsenring", so der Rossi.

"Es gibt ein paar Kurven, von denen wir wissen, dass wir dort ein bisschen schneller sein können", so der Weltmeister weiter. "Wir werden also am Sonntagmorgen versuchen, ein paar kleine Änderungen an der Abstimmung vorzunehmen. Dann muss ich einen guten Start erwischen. Ich hoffe, dass ich das Rennen ohne zu große Schmerzen beenden kann und unter diesen Umständen das Beste daraus mache."

Rossis Teammanager Davide Brivio ist zuversichtlich, dass dies gelingen kann. "Die Pace ist nicht so schlecht. Aber um wirklich im Rennen zu sein, müssen wir noch ein paar Zehntel finden. Wir müssen ein paar kleine Verbesserungen vornehmen und dann über die Reifen für morgen befinden."

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