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Für Ben Spies wäre mit etwas Glück sogar das Podium möglich gewesen © Yamaha

Hervé Poncharal hatte sich mehr als die Plätze sechs und sieben erhofft - Platz vier in der Teamwertung gefestigt

Nach einem hervorragenden Start lag Ben Spies bei seinem Heimrennen in Laguna Seca bereits kurzzeitig an der dritten Position. Doch der Tech-3-Pilot fiel schnell zurück und musste sich am Ende mit Platz sechs begnügen. Teamkollege Colin Edwards kämpfte die meiste Zeit mit Marco Melandri und erreichte das Ziel eine Position hinter Spies als Siebter.

"Wir können nicht leugnen, dass wir uns mit einer kleinen Enttäuschung in die wohlverdiente Sommerpause verabschieden, denn Ben sah wirklich stark aus. Er hatte die große Chance, bei seinem Heimrennen aufs Podium zu fahren", so Tech-3-Boss Hervé Poncharal. "Ich bin mit Colins Leistung wirklich zufrieden und denke, dass dies sein bislang bestes Wochenende der Saison war."

"Ich hatte einen wirklich tollen Start und war Dritter, aber in den folgenden paar Runden konnte ich mein Tempo einfach nicht schnell genug steigern", so Spies. "Die Gruppe an der Spitze fuhr eine große Lücke zur mir heraus, aber sobald ich meinen Rhythmus gefunden hatte, holte ich Nicky und Valentino ziemlich schnell ein."

"Ich überholte Nicky, war direkt an Valentino dran und hatte einen guten Fight mit ihm", so Spies weiter. "Ich wollte ihn eigentlich in der kommenden Runde angreifen, als ich in Runde 25 ein Problem am Eingang der letzten Kurve hatte. Ich kam nach außen und verlor an Boden." Der Superbike-Champion war aber trotz des Fehlers mit seiner Leistung im Rennen zufrieden.

"Ich verlasse die Strecke lieber in dem Wissen, dass ich auf dem Podium hätte stehen können, als hier mit Platz acht abzuhauen und nicht schnell genug gewesen zu sein", so der Texaner. "Ich kann nicht mehr verlangen, als wieder in den Top-6 und bester Privatfahrer zu sein sowie einen starken Kampf geliefert zu haben. Ich bin also nicht zu traurig."

Ähnlich lautete auch das Fazit von Edwards. "Ich bin mit der Art und Weise, wie ich das gesamte Wochenende gefahren bin, wirklich zufrieden. Es gab nichts, was ich noch hätte tun können. Um den siebten Platz zu kämpfen ist nicht gerade das, wo ich bei meinem Heimrennen sein möchte, aber verglichen mit dem, wo ich zuletzt war, ist es eine große Verbesserung."

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