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Álvaro Bautista fährt im kommenden Jahr für Suzuki - wer wird sein Stallgefährte? © Suzuki

Weil die Ergebnisse bislang alles andere als bombastisch waren, sieht sich Suzuki-Teamchef im Vertragspoker in einer überaus schlechten Position

Loris Capirossi und Álvaro Bautista hatten in den bisherigen Saisonrennen ihre liebe Not mit der GSV-R und konnten nur selten in die Top 10 vordringen. Entsprechend unzufrieden ist die Teamspitze mit dem Abschneiden in der MotoGP. Laut Suzuki-Oberhaupt Paul Denning haben die jüngsten Resultate allerdings auch Auswirkungen auf die Aufstellung für die kommende Saison: Das Interesse ist gering.

Man müsse schon alle Hebel in Bewegung setzen, um einem neuen Fahrer ein Engagement beim Suzuki-Werksteam schmackhaft zu machen, meint Denning bei 'Motor Cycle News'. "Das ist ein großes Problem. Wenn du Ausschau hältst nach einem anderen, einem erfolgreichen Fahrer, dann macht das deine Arbeit wesentlich schwieriger", betont der Suzuki-Teamchef im Sommer.

"Ein Pilot kann sich schließlich einzig und alleine auf Ergebnisse verlassen - und da war Suzuki bislang alles andere als großartig", gesteht Denning und fügt hinzu: "Das stellt uns vor große Schwierigkeiten. Es werden sicherlich einige Fahrerwechsel erfolgen, bei denen wir keine Rolle spielen. Diese Wechsel werden sehr wohl Einfluss darauf haben, wer auf dem Markt verfügbar ist."

Wie der Gerüchteküche der MotoGP zu entnehmen ist, soll sich Capirossi intensiv mit einem Wechsel zu Pramac-Ducati beschäftigen - am Samstag will sich der Italiener laut 'Motor Cycle News' noch einmal mit Pramac-Teamchef Paolo Campinoti besprechen. Bautista verfügt hingegen über einen Suzuki-Vertrag für die kommende Saison. Wer sein Teamkollege wird, steht bislang noch nicht fest.

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