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Jorge Lorenzo hat sich in Sachen Hinterreifen noch nicht entschieden © Bridgestone

Jorge Lorenzo dominiert am ersten Trainingstag von Brünn die Konkurrenz - Valentino Rossi wird Dritter und fühlt sich stärker als zuletzt

Beim ersten Freien Training der MotoGP in Brünn am Freitagnachmittag hat Jorge Lorenzo so weitergemacht, als hätte es die kurze Sommerpause seit dem Rennen in Laguna Seca gar nicht gegeben. Der Spanier fuhr die überlegene Tagesbestzeit (1:57,215 Minuten) und bekannte anschließend allen Ernstes: "Es ist immer schwierig nach dem Urlaub zurückzukommen."

"Es hat mich ein paar Runden mehr als üblich gekostet, bis ich wieder reinkam", so Lorenzo. "Aber als ich meinen Rhythmus gefunden hatte, war es eine gute Session und ich habe mich auf dem Motorrad gut gefühlt, mit einer guten Abstimmung von Anfang an. Wir haben beide Hinterreifen ausprobiert, aber wir brauchen noch mehr Zeit, um uns zu entscheiden."

Durch den eine Viertelstunde vor Trainingsende einsetzenden Nieselregen verloren die Piloten wichtige Zeit. "Wir müssen abwarten, wir die Strecke morgen aussehen wird", so Lorenzo. "Aber wir hoffen, dass es trocken ist, sodass wir mit dem weitermachen können, was wir heute begonnen haben."

Teamkollege Valentino Rossi belegte Rang drei (1:57,821) und war ebenfalls zufrieden. "Das war ein gutes Training und ich fühle mich auf dem Motorrad gut", so der Weltmeister. "Nach ein paar Runden verspürte ich etwas Schmerzen in der Schulter und am Bein, aber grundsätzlich bin ich okay. Mein Zustand hat sich seit dem vergangenen Rennen verbessert."

Reifenwahl noch nicht entschieden

Rossi gab an, speziell beim Bremsen keine besonderen Probleme mehr zu haben. "Wir haben bei der Abstimmung einen guten Job gemacht und ich war über weite Teile der Session der Schnellste. Schade, dass der Regen einsetzte, denn so konnten wir den letzten Schritt nicht machen. Hoffentlich können wir uns morgen weiter verbessern."

Lorenzos Teammanager Wilco Zeelenberg meldete ebenfalls noch leichte Zweifel in Bezug auf die Wahl der richtigen Gummimischung des Hinterreifens an. "Wir benötigen einfach etwas mehr Zeit auf der Strecke", so der Niederländer. Ähnlich äußerte sich auch Rossis Teammanager Davide Brivio: "Morgen werden wir unsere Abstimmung verfeinern und hoffentlich einen Schritt nach vorne machen."

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