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Kein gelungener Auftakt: Den Suzuki-Piloten fehlen zwei Sekunden © Suzuki

Álvaro Bautista und Loris Capirossi wurden vom Regen überrascht, als sie den weichen Hinterreifen aufzogen - Suzuki mit den Plätzen zehn und elf nicht zufrieden

Das Suzuki-Duo Álvaro Bautista und Loris Capirossi kratzt beim ersten Training zum Grand Prix von Tschechien in Brünn an den Top zehn. Die beiden brannten beinahe die gleiche Rundenzeit in den Asphalt und fuhren jeweils 18 Runden - auf Spitzenreiter Jorge Lorenzo verlor das Duo rund zwei Sekunden. Außerdem hinderte der Regen sowohl den Spanier, als auch den Italiener daran, die weiche Reifenmischung auszuprobieren.

"Es ist gut, nach dem kurzen Urlaub wieder an die Arbeit zu gehen", freut sich Bautista. "Das erste Training lief nicht schlecht für uns. Ich begann mit dem harten Hinterreifen - ich spürte nicht viel Grip und mir fehlte auch einige Male die Traktion. Wir arbeiten daran, dieses Problem zu lösen." Zu einem Reifenvergleich kam es allerdings nicht mehr: "In den letzten 15 Minuten der Session wollten wir den weichen Reifen testen, doch es begann zu regnen, also konnte ich die unterschiedlichen Typen nicht vergleichen."

Dieses Vorhaben musste der Spanier nun auf den Samstagvormittag verschieben: "Hoffentlich haben wir morgen gutes Wetter, damit ich den weichen Hinterreifen testen kann und den Grip hinten verbessern kann." Ein ähnliches Schicksal ereilte seinen routinierten Teamkollegen Loris Capirossi, der nur die harte Mischung einsetzte. Doch der Italiener ist davon überzeugt, dass er mit der weicheren Mischung deutlich mehr aus seinem Motorrad herausholen kann.

"Ich glaube, dass wir gut gearbeitet haben und nun getestet haben, welches der zwei Motorräder hier besser funktioniert", erzählt Capirossi. "Eines fühlt sich deutlich besser an, doch wir müssen immer noch an der Elektronik arbeiten, denn ich fühle mich mit der Gas-Verbindung nicht sehr wohl." Sein allgemeines Fazit fällt aber positiv aus: "Insgesamt lief es nicht schlecht, die Strecke sollte uns entgegenkommen. Morgen sollte es einfach sein, uns zu verbessern und deutlich bessere Zeiten als heute zu fahren."

Dass man eines von wenigen Teams ist, das die weiche Reifenmischung nicht ausprobiert hat, wurmt auch Teamchef Paul Denning: "Die harte Mischung lief zu Beginn ganz gut, doch es wurde immer schwierig, als die Bedingungen abkühlten. Leider konnten weder Álvaro noch Loris die weiche Mischung probieren, die der Großteil der Fahrer nützte, um bessere Rundenzeiten zu fahren."

Das Fazit fällt daher durchwachsen aus: "Wir sind noch nicht dort, wo wir sein wollen, doch wir sind auch nicht so weit weg. Wir hoffen jetzt auf gute Bedingungen für morgen, damit die Burschen das absolut Beste aus ihren Motorrädern herausholen können und diese für das Rennen am Sonntag optimal vorbereiten können."

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