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Nicky Hayden kam mit den Bedingungen am Freitag gut zurecht © Ducati

Während Nicky Hayden mit Rang fünf recht zufrieden war, kam Casey Stoner im ersten Freien Training von Brünn nicht so gut zurecht

Das erste Freie Training des Grand Prix von Tschechien am Freitagnachmittag ging ganz klar an die Werksteams von Yamaha und Honda. Der schnellste Ducati-Pilot tauchte in Person von Nicky Hayden erst auf Rang fünf der Zeitenliste auf (1:58,286 Minuten). Teamkollege Casey Stoner landete zwei Plätze weiter hinten (1:58,532).

"Die Session ist nicht wirklich so gelaufen, wie ich es gerne gehabt hätte", so Stoner. "Wir hatten von Anfang an damit zu kämpfen, mit dem Motorrad zurechtzukommen und es am Kurvenscheitelpunkt besser zum Arbeiten zu bringen. Wir haben es ein wenig verbessert und die Rundenzeiten gingen um ein paar Zehntel runter, aber nicht mehr. Wir haben ein wenig den Grip am Hinterrad vermisst."

"Wir haben die Sitzung mit dem weicheren Reifen verbracht, da wir dachten, dass die Strecke schmutzig sein würde. Aber wir haben nie die Pace gefunden, die wir gebraucht haben", so der Australier weiter. "Wir haben ein paar Dinge ausprobiert, um ruhig über die Bodenwellen zu kommen, aber haben trotzdem nicht den Grip gefunden, den wir am Kurvenausgang gerne gehabt hätten. In den letzten beiden Sektoren sehen wir okay aus, also werden wir morgen hart an der ersten Hälfte der Runde arbeiten."

Im Gegensatz zu Stoner bestritt Hayden das Freitagstraining ausschließlich auf der härteren Reifenmischung - allerdings nicht ganz freiwillig. "Das einzig Schlechte ist, dass wir nicht mehr die Gelegenheit hatten, in den letzten zehn Minuten den weichen Reifen auszuprobieren", so der US-Amerikaner. Der einsetzende Nieselregen durchkreuzte seine Pläne.

"Dennoch fuhr ich meine beste Zeit auf dem harten Reifen, als die ersten Regentropfen herunterkamen", so Hayden weiter. "Ich bin mir nicht sicher, was alle anderen noch in der Hinterhand hatten, aber ich bin mir sicher, dass wir für die erste Session nicht ewig weit weg sind. Hoffentlich ist das der Anfang von etwas Gutem."

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