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Valentino Rossi ärgerte sich über seinen Fehler in der Qualifikation © Yamaha

Ein Sturz kurz vor Ende des Qualifyings bremst Valentino Rossis Sturmlauf - Nur Startplatz fünf für den Weltmeister

Valentino Rossi ärgerte sich nach seinem Sturz in der Schlussphase maßlos - am meisten über sich selbst. Der Weltmeister war auf der Jagd nach der Pole-Position für den Grand Prix von Tschechien in Kurve 13 des Autodrom Brno ausgerutscht. "Ich bin okay und habe keine meiner Verletzungen verschlimmert, das ist das Wichtigste", so Rossi. Insofern lässt sich auch der etwas enttäuschende fünfte Startplatz (1:57,059 Minuten) verkraften.

"Ich habe hart gepusht und versucht, meine beste fliegende Runde hinzulegen. Aber ich habe das Vorderrad verloren, also fehlt uns vielleicht noch etwas Grip", so Rossi weiter. "Ich war nach dem Sturz wirklich sauer, denn ich denke, dass der zweite Platz oder sogar die Pole-Position möglich gewesen wäre."

Von diesem Fehler abgesehen war der Weltmeister allerdings ganz zufrieden. "Ich fühle mich auf dem Motorrad ganz recht wohl und habe es heute genossen zu fahren. Morgen kann ich, denke ich, konkurrenzfähig sein. Das Warmup wird wichtig sein, denn ich muss mein Gefühl für das Vorderrad leicht verbessern. Außerdem müssen wir abwarten, was das Wetter macht."

"Es war eine gute Session - bis zum Crash", fasst Rossis Teammanager Davide Brivio die Qualifikation zusammen. "Es ist schade, denn er war schnell und auf dem Weg, seine Zeit zu verbessern. Jetzt sind wir nur Fünfter. Aber wir haben gut gearbeitet und unsere Abstimmung ist auf einem guten Niveau. Wir haben vor dem Rennen Raum für ein paar kleinere Verbesserungen, aber wir spüren, dass wir in guter Verfassung sind."

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