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Loris Capirossi hielt im Qualifying die Suzuki-Farben alleine hoch © Suzuki

Während Álvaro Bautista im Krankenhaus lag, stellte Loris Capirossi seine Suzuki GSV-R auf den zehnten Startplatz - Der Spanier will am Sonntag trotzdem starten

Nach seinem Sturz im zweiten Freien Training am Samstagvormittag fehlte Álvaro Bautista in der Qualifikation. Der Suzuki-Pilot begab sich stattdessen ins Krankenhaus, um seine Wirbelsäule genau untersuchen zu lassen. "Zum Glück ist nichts gebrochen, das ist das Wichtigste", so Bautista. "Morgen werde ich versuchen, am Rennen teilzunehmen."

"Der Unfall ist deshalb passiert, weil ich am Eingang zu Kurve drei plötzlich den Grip am Hinterrad verloren habe und nichts dagegen tun konnte", so der Spanier weiter. "Ich flog hoch durch die Luft und konnte nichts mehr retten. Ich hoffe, dass ich mich morgen früh viel besser fühle und werde versuchen, das Rennen zu fahren, denn ich muss so viele Kilometer fahren wie ich kann."

Während sich Bautista auf dem Rückweg vom Krankenhaus befand, musste Loris Capirossi die hellblauen Suzuki-Farben in der Qualifikation alleine vertreten. Der Routinier kämpfte sich auf Platz zehn (1:57,981 Minuten). "Wir haben heute hart gearbeitet und auch wenn wir heute Morgen einen Rückschritt gemacht haben, war es ein guter Tag", so der Italiener.

Suzuki hat viel am Motormanagement gearbeitet. "Wir haben am Morgen zwei verschiedene Abstimmungsvarianten ausprobiert, sind aber am Nachmittag nur mit einer gefahren, und die hat recht gut funktioniert. Für das Rennen bin ich optimistisch und ich bin sicher, dass wir konkurrenzfähig sein können, wenn das Wetter gut ist."

"Die beste Nachricht des Qualifyings kam nicht von der Rennstrecke", fasst Teammanager Paul Denning den Tag zusammen. "Álvaros CT-Scan hat keinerlei gebrochene oder beschädigte Wirbel gezeigt. Abgesehen von schweren Prellungen geht es ihm gut und wird versuchen, morgen zu starten."

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