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Randy de Puniet ließ nicht allzu viel Vorsicht walten: Sturz am Samstagmorgen © Honda

Randy de Puniet ist vom eigenen Heilungsprozess überwältigt - Große Freude über das Qualifying: "Nur eine Zehntelsekunde fehlt für die dritte Reihe"

Nach dem schnellen Comeback von Valentino Rossi erlebt die MotoGP in Brünn ihre nächste "Wunderheilung". Randy de Puniet ist nur 25 Tage nach seiner Beinoperation wieder im Sattel. In den Trainingssessions schlug sich der französische LCR-Honda-Pilot achtbar, selbst ein Sturz am Samstagvormittag brachte ihn nicht aus der Fassung.

Am Nachmittag setzte sich de Puniet erneut auf die Kunden-Honda und platzierte sich auf dem starken elften Rang. "Es ist erstklassig, nur 25 Tage nach der Operation auf Platz elf zu fahren. Ich bin nur eine Zehntelsekunde hinter der dritten Startreihe. Das ist angesichts meiner körperlichen Verfassung unglaublich. Gestern habe ich mich nur darauf beschränkt, mich wieder an die Bedingungen beim Fahren zu gewöhnen." Der Franzose litt am Freitag, als er sich das Bein bei einem Beinahe-Crash am Bike anschlug.

"Heute habe ich drei mittellange Runs von jeweils acht bis zehn Runden abgespult - mit guten Ergebnissen", berichtet der LCR-Mann stolz. "Das Rennen wird sicherlich hart, aber wenn ich das Tempo halten kann, dann ist eine Top-10-Platzierung drin. Heute Vormittag sind viele abgeflogen, und so erging es auch mir. Zum Glück blieb ich unverletzt. Mein Bein wird von Tag zu Tag besser. Aber ich brauche eine schmerzstillende Spritze, um das Rennen über 22 Runden durchstehen zu können."

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