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Alex de Angelis machte am Brünn-Wochenende einige Fortschritte © xpb.cc

Interwetten-Ersatzpilot Alex de Angelis kämpft sich in Brünn bei seinem vorerst wohl letzten Einsatz auf der MotoGP-Honda auf Platz 13

Das Wochenende in Brünn endete für Alex de Angelis und das Interwetten-MotoGP-Team mit einem 13. Platz. Die Abstimmungsarbeit mit der Honda RC212V hat an diesem Wochenende viel gebracht und de Angelis hat enorme Fortschritte mit dem Gefühl für das Motorrad gemacht. Leider wurde er im Rennen, als er gerade im Mittelfeld mithalten konnte, von einem anderen Fahrer ins Gras gedrängt und verlor seine Position.

Dennoch gab es an diesem Wochenende einige Lichtblicke für das Team, weitere Arbeit am Setup wird beim offiziellen Test am Montag auf der tschechischen Rennstrecke stattfinden. "Das Rennen ging ganz gut los, ich war ziemlich schnell und ich konnte mit den anderen Fahrern mithalten", berichtet der Pilot aus San Marino. "Dann hat mich Espargaró abgedrängt und ich musste ins Gras ausweichen. Das hat mich einige Positionen gekostet."

"Ich hatte Mühe wieder aufzuholen, aber ich habe es geschafft. Dann fing das Motorrad an zu schütteln und ich bin wieder ins Gras gefahren", so de Angelis. "Danach habe ich dann nicht mehr aufholen können. Es tut mir wirklich leid, dass das Rennen so ausgegangen ist. Es wäre heute sicher sehr viel mehr drin gewesen. Die Richtung, in die wir gearbeitet haben war die richtige, aber leider konnte ich das mit diesem Ergebnis nicht zeigen."

"In seinem dritten Rennen war Alex von den Zeiten her viel näher am Mittelfeld dran und er konnte viel besser mit den anderen Fahrern mithalten", lobt Teamchef Daniel M. Epp. "Er kommt langsam besser klar mit der 2010er Honda, aber er konnte die Zeiten, die er vorher gefahren ist leider am Ende nicht mehr halten."

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