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Hiroshi Aoyama war mit dem Test in Brünn zufrieden - Start in Indy denkbar © Honda

Hiroshi Aoyama weiß noch nicht, ob er beim kommenden Grand Prix in Indianapolis starten wird - Vielversprechender Test in Brünn

Am vergangenen Montag stieg Hiroshi Aoyama zum ersten Mal seit seinem Sturz im Warmup von Silverstone wieder auf seine Honda RC212V. Der Interwetten-Pilot zog sich bei dem Unfall in England eine Fraktur des 12. Brustwirbels zu und sah nach einer rund zweimonatigen Rennpause in dem Test in Brünn die ideale Gelegenheit, seine körperliche Verfassung ausgiebig zu testen.

"Jetzt haben wir es zwei Monate nach dem Sturz und ich saß das erste Mal wieder auf dem Motorrad", so Aoyama. "Mein Gefühl und meine Kondition waren viel besser, als ich es erwartet hätte und darüber freue ich mich sehr. Es ging heute eigentlich mehr darum zu sehen, wie mein Heilungsprozess vorangeht."

Ob der 250er-Weltmeister beim kommenden Grand Prix in Indianapolis starten wird, ist noch nicht entschieden. "Mein Rücken ist noch nicht hundertprozentig wieder okay und ich möchte auch im Moment noch nicht entscheiden, ob ich in Indianapolis schon zurück sein werde oder nicht. Ich möchte gern noch ein paar Tage abwarten und sehen, wie es mir geht", so Aoyama weiter. "Wir sind auf einem sehr positiven Weg und ich will natürlich gern so schnell wie möglich wiederkommen."

Aoyamas Cheftechniker Tom Jojic war von dem Test ebenfalls sehr angetan. "Das war heute ein guter Test und Hiro konnte einige Runden schmerzfrei fahren. Die Rundenzeit, die er gefahren ist, hat uns sehr überrascht (1:58,830 Minuten; Anm. d. Red.). Er war das erste Mal auf einem MotoGP Bike auf dieser Strecke und ist gleich die Trainingszeit von diesem Freitag gefahren, die er kontinuierlich verbessern konnte."

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