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Álvaro Bautista übergab sein Motorrad am Nachmittag an Sylvain Guintoli © Suzuki

Das Suzuki-Werksteam testet mit drei Piloten in Brünn und probierte eine Menge neuer Teile aus - Sylvain Guintoli vom Regen gebremst

Für den MotoGP-Test in Brünn hatte sich Suzuki eine Menge vorgenommen. Zwei neue Chassis, neue Öhlins-Gabeln und ein neues Motor-Monagement-Programm sollten unter anderem ausprobiert werden. Da Stammpilot Álvaro Bautista aufgrund seines Sturzes am Rennwochenende etwas geschont werden sollte, beorderte Teammanager Paul Denning Superbike-Pilot Sylvain Guintoli nach Brünn.

Doch der Franzose kam aufgrund eines Regenschauers kaum zum Fahren. "Ich habe etwa 15 Minuten am Nachmittag geschafft und meine Rundenzeiten wurden schön schneller", so Guintoli. "Dann begann es heftig zu regnen und das war für uns das Ende des Tages. Das Motorrad fühlte sich ganz anders als mein Superbike an, aber ich habe mich schnell an die anderen Reifen und den Fahrstil gewöhnt. Es fühlte sich so an, als sei ich nie aus der MotoGP weg gewesen."#w1

Bautista fuhr aufgrund seiner Verletzung ebenfalls nicht viel. "Der Test war für mich sehr kurz, denn ich habe mich viel schlechter gefühlt als am Sonntag während des Rennens", so der Spanier. "Heute wollten wir einen vollständigen Vergleich zwischen zwei verschiedenen Chassis durchführen und das konnten wir wenigstens tun. Mir fiel eine Verbesserung am Kurvenausgang mit dem neuen auf, das Bike war stabiler."

Ein Großteil der Testarbeit blieb somit an Altmeister Loris Capirossi hängen. Der Italiener, der mit einem Wechsel zu Pramac-Ducati in Verbindung gebracht wird, drehte insgesamt 51 Runden und lieferte dabei die neuntschnellste Rundenzeit ab (1:57,700 Minuten). "Es war ein sehr positiver Test und wir haben viel erledigen können. Ich konnte meine Qualifikationszeit vom Samstag konstant verbessern, sogar mit ziemlich alten Reifen. Das war also ein Schritt in die richtige Richtung", so Capirossi.

"Wir haben eine neue Traktionskontrolle ausprobiert, die anscheinend gut funktionierte", so Capirossi weiter. "Es wird interessant, die Daten davon mit denen der alten zu vergleichen. Unglücklicherweise regnete es am Nachmittag. Wir hätten gerne noch mehr Zeit mit dem Motorrad verbracht, um mehr Sachen für die Zukunft zu verstehen."

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